Studie: Wohnen im Alter

In welchem Wohnumfeld leben Hochbetagte in Deutschland? Die Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der achte Kurzbericht der D80+-Studie „Hohes Alter in Deutschland“ der Universität zu Köln, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Dabei ist herausgekommen, dass sich 64,9 Prozent der Befragten mit ihrem Wohnumfeld verbunden fühlen. Diese Verbundenheit ist größer, wenn die Senioren in ihrem gewohnten Umfeld und nicht in einem Pflegeheim leben.

Allerdings müssen die meisten der befragten Senioren in ihrem Wohnumfeld Hürden in Kauf nehmen. Zumindest gaben nur 9,1 Prozent der Befragten an, dass sie keine Hindernisse wie beispielsweise Treppen überwinden müssen. Leben die Senioren in Heimen oder Pflegeeinrichtungen, finden sie dort in dieser Hinsicht bessere Bedingungen vor.

Das BMFSFJ macht darauf aufmerksam, dass die meisten Menschen auch im Alter zuhause wohnen bleiben möchten. Dies sei selbst dann der Fall, wenn sie dabei Unterstützung benötigen. Daher erhalten Interessenten auf der Seite des bmfsfj.de weiterführende Informationen zum Thema, zum Beispiel zu speziellen Programmen oder Broschüren. Der Kurzbericht zur D80+-Studie ist auf der BMFSFJ-Internetseite verlinkt oder direkt unter ceres.uni-koeln.de kostenlos abrufbar.

Quelle und weitere Informationen: bmfsfj.de/ceres.uni-koeln.de
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