Einer aktuellen JLL-Studie zufolge haben die durchschnittlichen Büronebenkosten einen Rekordwert erreicht. Im Vorjahresvergleich stiegen die Quadratmeterpreise auf 3,99 Euro in klimatisierten bzw. auf 3,39 Euro in nicht klimatisierten Gebäuden.

Die Ursache für die bislang höchsten Durchschnittswerte sind laut Studie vor allem hohe Wartungskosten und gestiegene öffentliche Ausgaben. Heizkosten sind im Gegensatz zu den Vorjahren aufgrund von energetischen Sanierungen nicht mehr der entscheidende Treiber für hohe Nebenkosten. Stromkosten schlagen den Branchenexperten zufolge dagegen mit 11 bis 12 Prozent wesentlich mehr zu Buche. Sowohl bei klimatisierten, als auch bei nicht klimatisierten Gebäuden sind diese um jeweils 20 Prozent in den vergangenen fünf Jahren gestiegen.

Die Studie ergab darüber hinaus, dass es je nach Gebäudequalität und -größe Kostenunterschiede zu verzeichnen gab. Gebäude mit hohen Servicelevels und technischer Ausstattung überschritten die Nebenkosten zum vierten Mal in Folge die vier-Euro-Marke. Bei Hochhäusern wurden zudem in den Bereichen Wartung und Strom aufgrund der Klimatisierung deutlich höhere Kosten festgestellt.
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