Strom aus Sonnenenergie liegt weiter im Trend. Laut Bundesnetzagentur stieg die Nachfrage im ersten Halbjahr 2017 um rund 75 Prozent im Vorjahresvergleich. Insgesamt produzierten rund 1,6 Millionen Solarstromanlagen etwa 21,8 Milliarden kWh Strom. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies einen Anstieg von rund 13 Prozent.

Die Gründe für den anhaltenden Trend sieht der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in den Rückläufigen Anschaffungskosten von Solarstromanlagen. Besonders mittelständische Unternehmen, aber auch gut ein Drittel mehr Eigenheimbesitzer investierten im ersten Halbjahr in Photovoltaik-Systeme.

Doch gleichzeitig kritisieren Experten den zu langsamen Ausbau des Solarstromnetzes. Um den wachsenden Energiebedarf zu decken, müssten die Ausbauziele deutlich heraufgesetzt und Hemmnisse für Investoren abgebaut werden. Dazu empfehlen die Branchenverbände, die Ausschreibungsvolumina von Photovoltaikanlagen mindestens zu verdreifachen.
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