In einem aktuellen Urteil entschied das Landgericht Berlin, dass durch Touristen verursachter Lärm im Miethaus nicht geduldet werden muss. Immer häufiger werden laut LBS Infodienst Recht und Steuern Mietwohnungen in attraktiven Lagen an Feriengäste vermietet, was mit ständigem Aus- und Einzugslärm verbunden ist (AZ 67 S 203 / 16).

Ein Mieter einer Berliner Mietswohnung hatte vor Gericht geklagt, da er sich von den ständig wechselnden Feriengästen und dem damit verbundenen Lärm gestört gefühlt hatte. Permanentes Koffer-Rollen durch die Hausflure, Anreisen zu ungewöhnlichen Zeiten und das nicht-Einhalten der Hausordnung hatten den Mieter zu der Klage veranlasst.

Das LG Berlin entschied zu Gunsten des Mieters. Aus Rücksicht auf die Dauermieter müssen Lärmbelästigungen, die über das übliche Maß hinausgehen, beseitigt werden.
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Die aktuelle Untersuchung von Photovoltaikversicherungen durch Stiftung Warentest hat gezeigt, dass lediglich 9 von 42 Tarifen empfehlenswert für Eigentümer sind. Oft sei der Schutz löchrig und birgt für Verbraucher versteckte Risiken.

Grundsätzlich gilt: Die eigene Photovoltaikanlage gegen Feuer, Sturm, Überspannung oder auch Beschädigung durch Marderbiss zu versichern, macht durchaus Sinn. Während Zusatzbausteine zur Gebäudeversicherung zwischen 28 und 132 Euro pro Jahr kosten, sind spezielle Photovoltaikversicherungen mit Tarifen zwischen 60 und 250 Euro vergleichsweise teuer.

Lediglich zwei Tarife erfüllen den Finanztest-Mindestschutz und sind für Verbraucher zu empfehlen. Der ausführliche Test erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist ebenfalls unter www.test.de/photovoltaikversicherung abrufbar.
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Im aktuellen Frühjahrsgutachten 2017 der Immobilienweisen, das vom Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) herausgegeben wird, ist der Mietpreis-Boom in den großen deutschen Städten bald zu Ende. Der Fokus rückt demnach raus aus der Großstadt und rein in die B-Städte.

Dem Gutachten zufolge stiegen die Mietpreise in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart bereits 2016 nicht mehr so stark an wie in den Vorjahren. Zwar lag die Miete im September 2016 immer noch 2,6 Prozent höher als im Vorjahr, doch stellten die Gutachter einen deutlich moderateren Anstieg der Mietpreise im Vorjahresvergleich fest.

Auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen könnten dem Gutachten zufolge fallen. In den untersuchten Großstädten verlangsamte sich der Preisanstieg auf Werte zwischen neun und zwölf Prozent und lag damit deutlich unter den Vorjahreszahlen.
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Im aktuellen Frühjahrsgutachten 2017 der Immobilienweisen, das vom Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) herausgegeben wird, ist der Mietpreis-Boom in den großen deutschen Städten bald zu Ende. Der Fokus rückt demnach raus aus der Großstadt und rein in die B-Städte.

Dem Gutachten zufolge stiegen die Mietpreise in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart bereits 2016 nicht mehr so stark an wie in den Vorjahren. Zwar lag die Miete im September 2016 immer noch 2,6 Prozent höher als im Vorjahr, doch stellten die Gutachter einen deutlich moderateren Anstieg der Mietpreise im Vorjahresvergleich fest.

Auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen könnten dem Gutachten zufolge fallen. In den untersuchten Großstädten verlangsamte sich der Preisanstieg auf Werte zwischen neun und zwölf Prozent und lag damit deutlich unter den Vorjahreszahlen.
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Laut Bundesimmissionsschutzverordnung müssen bis Ende 2017 Kaminöfen, Heizkamine und Kachelofeneinsätze stillgelegt, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, die bestimmte Grenzwerte nicht mehr erfüllen. Dies betrifft Kamine mit Typenschildern vom 1. Januar 1975 bis 31. Dezember 1984.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB), rechtzeitig einen Wartungstermin zu vereinbaren, da Firmen bereits jetzt schon Terminengpässe haben. Zudem lohnt sich vorab ein Beratungsgespräch bei einem unabhängigen Experten, wenn es um die Anschaffung moderner, energieeffizienter Geräte geht.

Doch neben der Energieeffizienz sollte bei der Anschaffung ebenfalls eine einfache und praktische Bedienung berücksichtigt werden sowie individuell geplant werden, damit das neue System zum eigenen Haus passt.
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Um die Energieeffizienz von Gebäuden in Zukunft zu verbessern, sollte Anfang Februar ein neues Gebäudeenergiegesetz vom Kabinett verabschiedet werden. Die Entscheidung wurde allerdings nun vertagt. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) mahnt vor diesem Hintergrund an, den Klimaschutz und die Energiewende weiterhin ernst zu nehmen.

Laut dena ist das Gebäudeenergiegesetz ein wichtiges Instrument, um die Energiebilanz von Wohngebäuden zu optimieren und den rechtlichen Rahmen zu vereinfachen. Außerdem legt es einen ambitionierten Energiestandard für öffentliche Gebäude fest.

Doch genau dieser Effizienzhausstandard 55 ist unter den Akteuren noch umstritten. Laut dena sind die Ziele jedoch durchaus erreichbar und dringend notwendig, um einen vernünftigen Niedrigstenergiestandard für öffentliche Gebäude sicher zu stellen.
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Wird eine Wohnung aufgrund von Eigenbedarf gekündigt, können Vermieter eine Nutzungsentschädigung auf Basis der Marktmiete verlangen, wenn der Mieter nicht vertragsgemäß auszieht (AZ VIII ZR 17/16). So lautet die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) in einem aktuellen Urteil.

Im vorliegenden Fall zogen Mieter nach Eigenbedarfskündigung zum 30.10.2011 nicht aus, sondern blieben bis zum 15.04.2013 in der Wohnung und zahlten die bisher geltende Miete zzgl. den anteiligen Heizkosten. Der Vermieter verlangte jedoch eine weitergehende Nutzungsentschädigung auf Basis der ortsüblichen Neuvertragsmiete, die laut Gutachten insgesamt 7.300 Euro über der vertraglich vereinbarten Miete lag.

Der BGH entschied, dass der Vermieter Marktmiete verlangen kann, wenn ihm sein Mietobjekt trotz Kündigung vorenthalten wird. Er kann nun seinen Anspruch auf Nutzungsentschädigung auf dieser Basis vor Gericht geltend machen.
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Eigentümer profitieren langfristig von niedrigeren Wohnkosten, auch wenn die anfängliche Belastung zunächst höher ist als bei Mieterhaushalten. Zu diesem Ergebnis kommt das Berliner Forschungsinstitut empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research, das aktuelle Einkommens- und Verbrauchsstichproben des Statistischen Bundesamtes analysiert hat.

Während Mieter im Laufe der Jahre durschnittlich mit steigenden Kosten konfrontiert sind, sinken die Ausgaben fürs Wohnen, sobald die Immobilie abbezahlt ist. Ab diesem Zeitpunkt muss der Eigentümer nur noch jeden sechsten Euro für seine Wohnkosten ausgeben, Mieter im Gegenzug fast jeden dritten Euro.

Konkret bedeutet das: Unter 40jährige geben rund 619 Euro pro Monat für Ihre Miete einschließlich aller Nebenkosten aus. Gleichaltrige Eigentümer müssen dagegen etwa 729 Euro bezahlen. Doch bereits bei den über 64jährigen beträgt die Miete rund 688 Euro, bei Eigentümern belaufen sich die Monatlichen Kosten auf rund 386 Euro. Eine finale "Liquiditätsrendite" von über 300 Euro ist laut Studie der entscheidende Vorteil von Eigentüm gegenüber Mietverhältnis.
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Einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge übersteigt die Wohnungsnachfrage nach wie vor deutlich das Angebot. Allein in Deutschlands sieben größten Städten müssten bis 2020 pro Jahr mehr als 88.000 Wohnungen entstehen, um den Bedarf zu decken. Auf bundesweiter Ebene liegt der Neubaubedarf sogar bei 385.000 Wohnungen jährlich.

Verantwortlich für den steigenden Bedarf ist laut Studieninitiatoren der enorme Zuzug vom Land in die Großstadt. Allein 2015 wurden in den sieben Top-Metropolen eine Zuwanderung von insgesamt 400.000 Personen verzeichnet. Allerdings wurden bis 2015 lediglich 53 Prozent der benötigten Wohnungen gebaut.

Die IW-Analysten kritisieren, dass Wohnungen nicht dort entstehen, wo sie gebraucht werden, sondern am Bedarf der Menschen vorbeigebaut werden. So werden insbesondere kleinere Wohnungen, da besonders jüngere Menschen aus dem In- und Ausland in die Großstädte ziehen.
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Für die meisten Baumaßnahmen müssen in Deutschland Genehmigungen eingeholt werden. Ob Neubau-, Umbau- oder Anbaumaßnahme – laut Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) ist der Eigentümer für die ordnungsgemäße Genehmigung zuständig.

Doch nicht alle Haus- oder Grundstückbesitzer lassen sich laut VPB-Angaben alle baulichen Veränderungen genehmigen. Um Kosten zu sparen oder eventuelle Absagen von Bauanträgen zu vermeiden, wird die ein oder andere Maßnahme auch schon mal schwarz beauftragt. Dies kann jedoch hohe Strafen, Abbruchverfügungen oder teure Nachgenehmigungsverfahren zur Folge haben.

Die Bauexperten raten Eigentümern daher, alle Baumaßnahmen ordnungsgemäß genehmigen zu lassen. Hauskäufer sollten darüber hinaus prüfen, ob die favorisierte Immobilie in allen Details baurechtlich genehmigt worden ist.
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