Immobilienkäufer profitieren derzeit trotz steigender Immobilienpreise von einem historisch tiefen Zinsniveau. Doch wie die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen August-Ausgabe festgestellt hat, variieren die günstigen Angebote stark von der jeweiligen Immobilienlage.

Insgesamt 50 Städte und Kreise hat das Magazin auf Datenbasis des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) aktuell untersucht. Den Ergebnissen zufolge rechnet sich der Immobilienkauf in begehrten Vierteln vieler Großstädte oftmals nicht. Wählt der Interessent dagegen eine „gute“ anstatt „sehr gute“ Lage, kann er beispielsweise in Hamburg 30 bis 50 Prozent einsparen.

In den Top-Lagen von Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Kiel, Leipzig oder Berlin verhält es sich ähnlich: Je flexibler man in der Auswahl der Wohnlage ist, desto günstiger ist am Ende der Kaufpreis. Der ausführliche Test erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de abrufbar.
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuell mitteilt, sind die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Mai 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen. Noch im Februar 2016 hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich bei 1,7 Prozent gelegen.

Auch die Kosten für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden wiesen einen deutlichen Aufwärtstrend auf und erhöhten sich um 2,5 Prozent. So sind die Kosten für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen laut Destatis um 2,8 Prozent gestiegen. Tischlerarbeiten erhöhten sich um 2,3 Prozent, Betonarbeiten um 1,7 Prozent und Dachdeckerarbeiten um 1,4 Prozent.

Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen derweilen um 2,2 Prozent. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.
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Ob Carport, Garage oder Wintergarten – immer wieder wird in Deutschland gebaut, ohne vorher die Genehmigung des Bauamts einzuholen. Laut aktuellen Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. kann dies hohe Kosten mit sich führen.

Denn auch wenn Bauherren den Schwarzbau ohne böse Absicht errichtet haben, schützt sie das nicht vor zeit- und geldaufwendigen Nachgenehmigungen. Wird ein Schwarzbau im Nachhinein beispielsweise durch eine Anzeige festgestellt, kann dies sogar zum Zwangsabbruch führen.

Eigentümer sollten sich daher immer vorab beim Bauamt informieren, ob das geplante Schwimmbad, der Balkon oder auch das Gartenhaus genehmigungspflichtig ist.
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Bis zum Jahr 2020 will die Bundesregierung den Wärmebedarf von Gebäuden um 20 Prozent senken. Auch für Immobilienkäufer und Hausbesitzer spielt das Thema Energieeffizienz eine immer wichtigere Rolle. So ist 84 Prozent der Deutschen ein guter energetischer Zustand beim Hauskauf wichtig. Das zeigen die Ergebnisse des LBS-Hausbesitzertrends 2015.

Zu den häufigsten Modernisierungsinvestitionen gehören zum Beispiel Solaranlagen zur Warmwassergewinnung, Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung oder Wärmepumpen. Durchschnittlich 12.200 Euro haben die Modernisierer dabei investiert. Doch während jeder Fünfte sein Haus energetisch für die Zukunft gewappnet sieht, schätzt immer noch knapp ein Drittel die eigene Immobilie als energetisch modernisierungsbedürftig ein.

Durchschnittlich legen Eigentümer rund 180 Euro pro Monat für die Energiesanierung zurück. Dabei ist der Bausparvertrag laut Umfrage noch immer die beliebteste Vorsorgeform für künftige Renovierungs- oder Energiesparmaßnahmen. Mehr als 25 Prozent der Befragten, die in den kommenden Jahren modernisieren wollen, setzen auf diese Anlageform.
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In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass Vermieter auch aufgrund von älteren Mietrückständen fristlos kündigen dürfen. Demnach muss das Kündigungsrecht nicht unmittelbar nach dem Auftreten des Grundes angewendet werden (AZ VIII ZR 296/15).

Im vorliegenden Fall hatte die Vermieterin, eine katholische Kirchengemeinde, die Räumung ihrer Wohnung verlangt, nachdem trotz Mahnungen zwei Monatsmieten nicht gezahlt worden waren. Die Mieterin akzeptierte die fristlose Kündigung nicht und führte die sieben Monate Fristablauf auf, die zwischen Zahlungsausfall und Kündigung lagen.

Der Bundesgerichtshof gab jedoch nun aktuell der Vermieterin recht. Eine fristlose Kündigung aufgrund von Mietrückständen ist nicht an Zeitspannen gebunden und ist demnach wirksam.
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Nach spätestens 20 Jahren stellt sich Hausbesitzern die Frage nach einem neuen Heizkessel. Auch die Fenster und Sanitäranlagen stehen laut Stiftung Warentest ganz oben auf der Modernisierungsliste. In ihrer aktuellen Ausgabe hat das Magazin Finanztest drei Modellfälle für Bausparer ermittelt, die eine interessante Alternative zu Bankkrediten bieten.

Denn die neuen Tarife der Bausparkassen haben derzeit auch für kleine Darlehen günstige Angebote im Portfolio. Hierbei ist der Zinssatz auf zumeist 2 bis 3 Prozent festgelegt und somit unabhängig von den Entwicklungen am Kapitalmarkt. Zudem ist eine staatliche Wohnbauprämie möglich.

Abschließend rät Finanztest, die Ziele und finanziellen Möglichkeiten des Bausparers genau auf das Angebot abzustimmen. Der ausführliche Test Eigenheimfinanzierung erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.
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Die Immobilienpreise und Mieten steigen seit Jahren immer weiter an. Besonders im unteren Preissegment finden Mieter immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum und sind gezwungen in ihrer derzeitigen Wohnung zu bleiben.

Wie der Energiedienstleister Techem im Rahmen einer Verbrauchserfassung mitteilt, haben 2015 lediglich neun Prozent der Mieter ihren Wohnsitz gewechselt. Im Jahr 2007 waren es noch 13 Prozent. Besonders in gefragten Großstädten wie Berlin oder Frankfurt gestaltet sich die Wohnungssuche zunehmend schwieriger.

Eine relative hohe Umzugsquote (11,8 Prozent) konnte bei den Studenten verzeichnet werden. Familien sind dagegen eher gezwungen, sesshaft zu bleiben, da sie sich in der Regel nicht verkleinern wollen und keine Alternativen auf dem Wohnungsmarkt finden.
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Immer mehr Menschen kämpfen mit allergischen Reaktionen auf die Umwelt. Auch beim Hausbau werden nach wie vor Materialien verwendet, die Schadstoffe enthalten und gesundheitsschädlich sein können.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Verband Privater Bauherren, bereits beim Materialeinkauf Baustoffe sorgfältig auf Nachhaltigkeit und Qualität zu prüfen und den Preis nicht zur obersten Priorität zu machen. Wird ein älteres Haus saniert, könnten zudem asbesthaltige Elemente, giftige Lacke oder andere Schadstoffe vorhanden sein.

Hinzu kommen trockene Innenausbaustoffe, die ebenfalls ungesunde Hilfsstoffe beispielsweise beim Mottenschutz im Teppichboden oder dem Flammschutz im Vorhangstoff enthalten können. Solche Schadstoffe sollten möglichst schon beim Einkauf vermieden werden, rät der VPB.
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Damit die Energiewende gelingt, müssen Wohn- und Geschäftsgebäude in Zukunft energieeffizient sein. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die das Institut TNS Emnid im Auftrag der Allianz durchgeführt hat.

Von den über 3.000 befragten Wohnungs- und Hauseigentümern, Mietern und Vermietern halten drei Viertel die energetische Gebäudesanierung für wichtig oder sehr wichtig, um die gesteckten Ziele der Energiewende zu erreichen. Der Deutschen Energie-Agentur (dena) zufolge ist die Wichtigkeit von energieeffizienten Gebäuden also durchaus in der breiten Bevölkerung angekommen.

Gleichzeitig erwarten die Befragten jedoch ein breites Informationsangebot zu neuen Technologien, Förderung, Baubegleitung und Energieberatung sowie steuerliche Anreize und Fördermaßnahmen.
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In einem aktuellen Urteil entschied das Landesgericht Hannover, dass Vermieter Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn nach Mieterauszug eine stark verrauchte Wohnung vorgefunden wird. Ein Vermieter hatte auf Schadensersatz geklagt, weil sein Mieter sich weigerte, die Wohnung zu renovieren (AZ 12 S 9/13).

Im vorliegenden Fall waren die Schäden durch das Rauchverhalten so hoch, dass Schönheitsreparaturen allein nicht mehr ausgereicht hätten. Sämtliche Tapeten sowie der Putz hätten laut Gutachten abgeschlagen und erneuert werden müssen, um den Rauchgeruch zu beseitigen. Der Mieter hat durch das starke Rauchen somit die Bausubstanz nachhaltig geschädigt.

Das Gericht gab im Berufungsverfahren vor diesem Hintergrund dem Vermieter Recht. Neben den Kosten für den entstandenen Schaden kann darüber hinaus auch der Mietausfall sowie die Reinigungskosten geltend gemacht werden.
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