Der Wunsch nach mehr Wohnraum beschäftigt viele Haus- und Wohnungsbesitzer. Laut Statistischem Bundesamt lag die Durchschnittswohnfläche pro Einwohner 2014 bei 46,5 Quadratmetern – und der Platzbedarf wächst weiter. Ob Familienzuwachs, die Verlagerung des Arbeitsplatzes nach Hause oder eine Modernisierung für mehr Wohnqualität – für eine Wohnraumerweiterung sind intelligente Lösungen gefragt.

So kann ein Anbau beispielsweise laut BHW Bausparkasse relativ einfach umgesetzt werden, während die Verbreiterung des Bestandsgebäudes wesentlich aufwendiger ist. Denn das Versetzen von Außenmauern oder Änderungen an der Dachkonstruktion erfordern exakte Planungen durch Bauexperten. Wer dagegen über eine Dachaufstockung nachdenkt, sollte vorab prüfen lassen, ob die Abstandsflächen eingehalten werden. Gibt das Bauamt grünes Licht, ist dies eine gut planbare und einfache Lösung zur Wohnraumerweiterung.

Schnelle und unkomplizierte Alternativen bieten Wintergärten oder Gartenhäuser, die zwar auch genehmigt werden müssen, aber mit der richtigen Planung einen vollwertigen Wohnraum bieten können. Beispielsweise werden flexible Komplettlösungen für ca. 2000 Euro pro Quadratmeter zu externen „Minihäusern“ mit Strom- und Wasseranschluss.
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Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, geht die Zahl der Mehrgenerationenhaushalte stark zurück. Während noch vor 20 Jahren in insgesamt 351.000 Haushalten mehrere Generationen unter einem Dach lebten, wurden 2015 lediglich 209.000 verzeichnet. Dies bedeutet einen Rückgang von 40,5 Prozent.

Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass das Mehr-Generationen-Wohnen in ländlicheren Gegenden noch weiterverbreitet ist als in Stadtgebieten. 0,8 Prozent der Haushalte beherbergten der Studie zufolge auf dem Land drei Generationen oder mehr. In Städten ab einer halben Million waren es gerade einmal 0,3 Prozent.

Als Basis für die Berechnungen hat das Statistische Bundesamt Ergebnisse aus dem Mikrozensus genommen. Für diese Erhebung wird einmal im Jahr ein Prozent der Bevölkerung Deutschlands von den Statistischen Landesämtern befragt.
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Um Bauherren ein nützliches Instrument zur Dokumentation ihres Bauprojektes zur Verfügung zu stellen, hat der Verband Privater Bauherren e.V. ein Online-Bautagebuch zur kostenfreien Nutzung entwickelt.

Zum einen können Bauherren den Fortschritt ihres Bauvorhabens täglich nachvollziehen und für später sichern, zum anderen liefert es eine wichtige Basis, wenn Arbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden oder andere Probleme auftauchen. Dem VPB e.V. zufolge können sich Bauherren darüber hinaus über die Plattform vernetzen, Erfahrungen austauschen oder auch Familienmitglieder und Freunde an dem Bauprojekt teilhaben lassen.

Alle Informationen und erforderlichen Dateien können von der Website des VPB unter der Adresse www.vpb.de/vpb-bautagebuch.html heruntergeladen werden.
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Steigen die Temperaturen über die 30-Grad-Marke, setzt sich in vielen Wohngebäuden die Hitze fest und raubt vielen Menschen auch nachts den Schlaf. Abhilfe versprechen Klimageräte oder Ventilatoren, doch ist der Energieverbrauch auch dementsprechend hoch. Energieexperten der Deutschen Energieagentur haben 5 Tipps bereitgestellt, die helfen, in Haus und Wohnung angenehme Temperaturen zu erhalten.

Schattenspender anbringen
Rollläden, Markisen oder Jalousien halten die Hitze aus dem Haus und verhindern die Sonneneinstrahlung.

Gute Dämmung
Eine gute Wärmedämmung erhält nicht nur im Winter die Wärme, sondern sorgt auch im Sommer für kühlere Temperaturen.

Fenster und Türen zu
An heißen Tagen sollten Fenster und Türen möglichst geschlossen gehalten werden. Je weniger Wärme ins Haus dringt, desto eher bleiben die Temperaturen unten.

Elektrogeräte aus
Elektrische Geräte wie Computer, Lampen, oder Fernseher produzieren Wärme und sollten daher ausgeschaltet werden.

Sonnenschutz im Haus
Mittlerweile gibt es effektive Sonnenschutz-Installationen wie beispielsweise Blenden, abgedunkelte Vorhänge oder reflektierende Rollos für den Innenbereich.
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Entspricht die Heizungs- und Belüftungsanlage den maßgeblichen Standards, ist der Mieter nicht berechtigt, die Miete aufgrund von zu hohen Heizkosten zu mindern. So lautet ein aktuelles Urteil des Bundesgerichthofes (AZ XII ZR 80/12).

Im vorliegenden Fall hatte eine Mieterin 2007 für mehrere Monate ihre Miete gemindert, da die Heizungsanlage des Gebäudes nicht bedarfsgerecht eingestellt, sondern nur zentral geregelt werden konnte. Vor Einzug hatte die Vermieterin das Gebäude jedoch umfassend saniert und nur das bestehende Heizungs- und Belüftungssystem beibehalten. Sie akzeptierte die Mietminderung nicht.

Der BGH gab der Vermieterin recht, da keine Mängel an den Räumlichkeiten festzustellen waren und die Heizanlage einwandfrei in Betrieb gewesen ist.
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Schöne Häuser verkaufen sich besser! Dies hat die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR e.V.) aktuell herausgefunden. Was in den USA und Skandinavien im Immobilienmarkt längst gang und gäbe ist, rückt nun auch bei deutschen Hausverkäufern immer mehr ins Bewusstsein.

Beim sogenannten „Home Staging“ werden Häuser und Wohnungen professionell für den Verkauf in Szene gesetzt: Ein neuer Anstrich, Leihmöbel und frische Blumen sollen laut Branchenexperten von LBS West für das richtige Ambiente sorgen und die Immobilie von ihrer besten Seite präsentieren. Denn der persönliche Einrichtungsgeschmack der Eigentümer überlagert oftmals den Gesamteindruck und macht es den Interessenten schwer, sich ihre eigenen Wohnideen vor Augen zu führen.

Der DGHR zufolge ist der Trend zum Home Staging messbar: Ein bis zu 15 Prozent höherer Kaufpreis soll durch die Maßnahmen durchschnittlich erzielt werden können. Auch die Verkaufsdauer soll sich um 50 Prozent verkürzen, wenn die Immobilie zuvor aufgehübscht worden ist.
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Die Bundesregierung überprüft derzeit die Regelungen für einen vorzeitigen Ausstieg aus Immobilienkrediten. Dabei legt die Expertengruppe ihr Augenmerk auf die Praxis der Vorfälligkeitsentschädigung, den Berechnungsmethoden und deren Transparenz.

Zum Hintergrund: Wird ein Darlehen vor Vertragsende zurückgezahlt, verlangen die Kreditinstitute eine Entschädigung für die ausbleibenden Zinsen. Verbraucherschützer hatten jedoch kritisiert, dass Banken und Bausparkassen Bauherren unverhältnismäßig zur Kasse bitten, wenn sie vorzeitig aus ihrem Vertrag aussteigen wollten.

Diese Vorfälligkeitsentschädigungen würden jedoch die Bauherren finanziell stark belasten, so die Kritik. In den kommenden Wochen wird entschieden, ob es eine Neuregelung für die Ausstiegsszenarien geben wird.
 
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Bauen liegt in Deutschland im Trend. Durch niedrige Kreditzinsen und den hohen Bedarf an Wohnraum ist die Zahl der Baugenehmigungen laut der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE) auf einem Zehn-Jahres-Hoch. Grundstückseigentümer setzen hierbei besonders gern auf Bauträger, die ein stressfreies und schnelles Bauen versprechen.

Doch laut den ARGE-Branchenexperten ist es von Anfang an wichtig, die Verantwortlichkeiten bei Bauprojekten zu klären. Ein Beispiel ist der Anschluss der Abwasserleitungen an das öffentliche Kanalnetz, der immer wieder zu Streitigkeiten führt. Während der Bauherr oftmals davon ausgeht, dass der Anschluss in den Leistungen inbegriffen ist, hat der Bauträger die Arbeiten nicht immer in seiner Kalkulation mit einberechnet.

Der Begriff „schlüsselfertig“ schützt den Bauherren allerdings von solchen Unstimmigkeiten. Hierbei ist der Bauträger verpflichtet, alle Maßnahmen der Bauausführung vorzunehmen.
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Wie der Deutsche Mieterbund (dmb) aktuell mitteilt, haben sich die Koalitionsparteien der Bundesregierung auf Änderungen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geeinigt. Mit neuen Mieterstrommodellen haben Mieter die Möglichkeit, Strom aus der Solaranlage des Vermieters zu nutzen, ohne dass die volle EEG-Umlage fällig wird.

Laut Mieterbund, der Wohnungswirtschaft GdW und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zufolge ist die Neuregelung ein wichtiger Schritt zur Energiewende, an der nun auch Mieter profitieren können.

Bislang waren nur Eigentümer, die sich mit einer Dachanlage selbst versorgten, von den steigenden Umlagen auf Ökostrom teilweise oder ganz befreit. Vermieter waren dagegen als Betreiber dieser Anlagen und die dort wohnenden Mieter von der Befreiung ausgeschlossen.
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Das Amtsgericht München entschied in einem aktuellen Urteil, dass Eigentümer nicht verpflichtet sind, die Halter von falsch parkenden Autos zu kontaktieren. Die Fahrzeuge können ohne Vorankündigung abgeschleppt werden, wenn sie auf dem eigenen Grundstück stehen (AZ 122 C 31597/15).

Im vorliegenden Fall hatte ein Autofahrer die Kosten für das Abschleppen seines Autos zurückverlangt. Er hatte sein Auto auf einer Parkfläche für Bahnbedienstete abgestellt, die als Privatparkplatz gekennzeichnet worden war. Er hatte jedoch einen Zettel mit dem Hinweis „Bei Parkplatzproblemen bitte anrufen“ sowie seine Handynummer hinterlassen.

Laut Gericht ist die Eigentümerin jedoch nicht verpflichtet gewesen, den Halter des Autos zu kontaktieren. Das Abschleppen des Wagens war rechtmäßig.
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