Weihnachten im neuen Zuhause – ein Traum vieler Bauherren, der jedoch nicht überstürzt werden sollte. Denn eine vorschnelle Bauabnahme birgt viele Risiken für den Eigentümer, warnt aktuell der Verband Privater Bauherren e.V.

Neben der Vertragsunterzeichnung ist die Bauabnahme juristisch gesehen der wichtigste Schritt bei einer Bauunternehmung. Denn die schriftliche Abnahme bescheinigt dem Bauunternehmer die ordnungsgemäße Durchführung aller Bauarbeiten. Zudem wird die Schlussrate fällig und die Gewährleistungsfrist beginnt. Viele Baufirmen haben vor diesem Hintergrund Interesse an einer schnellen Abnahme und erhöhen nicht selten den Zeitdruck.

Laut VPB sollten Bauherren jedoch für die Abnahme immer einen Ortstermin beantragen und im Optimalfall einen Sachverständigen zu Rate ziehen. Auch wenn der Einzug drängt, sollte man Mängel nicht auf die leichte Schulter nehmen und von Bauunternehmen beheben lassen. In jedem Fall sollte die Schlussrechnung nicht gezahlt werden, bis die Bauabnahme erfolgt ist.
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Rund zwei Drittel der Gas- und Ölheizungen sind in Deutschland veraltet. Sie verbrauchen weit mehr Brennstoff als moderne Anlagen und haben deutlich niedrigere Wirkungsgrade. Dies hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) aktuell bekannt gegeben und zeigt, welche Alternativen Hausbesitzer für eine Sanierung haben.

Hohe Abgaswerte sind ein klares Anzeichen für ein veraltetes Heizsystem. Daher sollten Eigentümer sich die Ergebnisse der jährlichen Messungen beim Schornsteinfeger genau erklären lassen. Heizungslabel, die bei Heizkesseln älter als 15 Jahre vergeben werden, geben ebenfalls Aufschluss über deren Energieeffizienz. Hierbei sollten alle Kessel mit Klasse C oder schlechter ausgetauscht werden. Sind sogar Roststellen oder Lecks zu erkennen, ist der Austausch zudem zwingend erforderlich.

Ein weiteres Anzeichen für ineffizientes Heizen ist Wärme in den Kellerräumen. Steigen die Temperaturen über 20 Grad, deutet dies auf zu viel Abwärme und Energieverlust hin. Darüber hinaus sollten Eigentümer dauerhaft hohe Heiz- und Warmwasserkosten in jedem Fall vergleichen und sich beraten lassen.

Laut dena können Hausbesitzer heute zwischen mehreren energieeffizienten Technologien auswählen: Ob neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermie, Holzpellets oder Kraft-Wärme-Kopplung – moderne Heizanlagen können den Energieverbrauch deutlich senken und Heizkosten sparen. Welche Lösung für das eigene Haus in Frage kommt, sollte durch einen erfahrenen Energieberater oder Fachhandwerker evaluiert werden.
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Bereits ein Jahr nach Inkrafttreten des neugeregelten Meldegesetzes wurde im November 2016 wiederum eine Gesetzesänderung beschlossen.

Um Scheinanmeldungen beim Einwohnermeldeamt zu vermeiden, sollten Vermieter ursprünglich ihren Mietern sowohl den Einzug als auch den Auszug bestätigen. Bei An- und Abmeldung beim Einwohnermeldeamt musste diese Wohnungsgeberbestätigung im vergangenen Jahr vorgelegt werden. Seit dem 1.11.2016 entfällt jedoch die Pflicht für Vermieter, die Bestätigung auch bei Auszug auszustellen. Der Verwaltungsaufwand wurde schnell als zu hoch eingeschätzt und die Vorgabe dementsprechend geändert.

Darüber hinaus enthält das geänderte Gesetz einige Klarstellungen. Unter anderem: Bislang ging nicht eindeutig hervor, ob die Bestätigung elektronisch abgegeben werden kann. Nun wurde beschlossen, dass Mietern nur schriftliche Bestätigungen zugestellt werden dürfen, Meldebehörden können diese dagegen auch auf elektronischem Wege erhalten.
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Wie schnell tilgen die Deutschen ihre Baufinanzierung? Um dieser Frage nachzugehen, wurden in einer aktuellen Studie des Finanzdienstleisters Interhyp acht Städte auf die Rückzahlung von Immobilienkrediten untersucht. Dabei wurden für das erste Halbjahr 2016 deutliche Unterschiede je nach Großstadt festgestellt.

Den Ergebnissen zufolge liegen Dresdener Kreditnehmer mit 3,24 Prozent an der Spitze der Anfangstilgungen. Auch in Stuttgart, Berlin und Frankfurt wurden hohe Raten verzeichnet. Niedrige Rückführungsraten wurden dagegen in München und Hamburg festgestellt, die vor allem auf die stark gestiegenen Immobilienpreise zurückgeführt werden.

Die Studie hat außerdem gezeigt, dass die Bereitschaft zu einer höheren Anfangstilgung seit einigen Jahren deutschlandweit stetig angestiegen ist. Zwischen 2010 und den ersten sechs Monaten in 2016 erhöhte sich die Ersttilgung durchschnittlich von 2,29 auf 2,84 Prozent.
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In ihrer aktuellen Ausgabe hat Stiftung Warentest 20 LED-Lampen untersucht. Im Fokus der Testserie stand der Stromverbrauch der LEDs im Vergleich zu herkömmlichen 75- und 100-Watt-Glühbirnen. Das Fazit: Wer beispielsweise in Wohnzimmer und Flur jeweils eine Glühlampe wechselt, kann im Jahr bis zu 70 Euro Stromkosten sparen.

Darüber hinaus bescheinigt Stiftung Warentest sieben LED-Lampen eine sehr gute Leuchtkraft. Testsieger der hellen LEDs ist als Ersatz für 100-Watt-Glühlampen ist eine Lampe für 13 Euro, bei den 75-Watt-Glühlampen liegt ein Modell für sieben Euro an der Spitze.

Den Experten zufolge macht eine Umstellung auf LED-Lampen sogar dann Sinn, wenn noch funktionstüchtige Birnen zu Hause lagern, da sich die Umstellung bereits nach wenigen Monaten rentiert. In weniger beleuchteten Räumen wie Keller oder Abstellkammer ist das Aufbrauchen herkömmlicher Birnen auch weiterhin zu empfehlen.
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Wintergärten sind ideal, um der kalten Jahreszeit ein Schnäppchen zu schlagen und auch bei niedrigen Temperaturen im überdachten Garten sitzen zu können. Laut Verband Privater Bauherren liegt der Wintergartenanbau derzeit im Trend. Von Fertigsystemen bis hin zur individuellen Planung reicht die Angebotspalette.

Doch den scheinbar kleinen Anbau sollten Eigentümer den Bauexperten zufolge nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn hierbei handelt es sich um ein genehmigungspflichtiges Bauprojekt. Das Bauamt entscheidet, ob und an welcher Seite angebaut werden darf. Der Wintergarten braucht ein Fundament und muss für Heizung und Lüftung an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen werden.

Vor diesem Hintergrund sollten Interessenten bereits für die Planung Bauexperten zu Rate ziehen, damit der Anbau so reibungslos wie möglich verläuft.
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Das Amtsgericht München entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine hinterlegte Kaution nicht dazu dienen kann, Mietrückstände auszugleichen. Die eigenmächtige Verrechnung der Kaution verstößt laut Gericht gegen die vertraglich vereinbarte Sicherungsabrede.

Im vorliegenden Fall hatte eine Mieterin zu Beginn ihres Mietverhältnisses eine Kaution hinterlegt. Nachdem sie zum 30.11.2015 ihre Wohnung gekündigt hatte, zahlte sie für die Monate Oktober und November keine Miete mehr. Sie argumentierte, dass die fehlenden Mietzahlungen mit der hinterlegten Kaution verrechnet werden könnten.

Das Amtsgericht München sah dies jedoch anders und gab der Vermieterin recht. Eine Kaution stellt eine Absicherung für Vermieter dar, um beispielsweise Schäden an der Wohnung beheben zu können, die erst später festgestellt werden und zu Lasten der Mieter gehen. Erlaubt man die Aufrechnung mit ausstehenden Mieten, wird dieser Sicherungszweck ausgehebelt.
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Die Zahl der Einbrüche stieg im vergangenen Jahr um 10 Prozent an. Dabei stellen veraltete Türen und Fenster ein hohes Risiko dar, denn Einbrecher haben hierbei leichtes Spiel, in nur wenigen Minuten ins Haus zu gelangen. In ihrer aktuellen Ausgabe des Magazins Finanztest Spezial Einbruchschutz widmet sich die Stiftung Warentest den besten Schutzmaßnahmen, die Hauseigentümer vorsorglich treffen können.

Dabei gilt: Je länger es dauert, Türen oder Fenster zu überwinden, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Einbrecher von seinem Vorhaben absieht. Moderne Schlösser und Türen sowie eine Alarmanlage sind daher effektive Maßnahmen für einen sicheren Einbruchschutz. Auch bei älteren Türen kann mit den richtigen Schließanlagen relativ unkompliziert nachgerüstet werden. Das Finanztest-Spezial informiert Verbraucher, welche Produkte sich am besten für den Einbau eigenen.

Für Maßnahmen zum Einbruchschutz können Mieter und Eigentümer Zuschüsse der staatlichen KfW-Bank erhalten. 2017 werden die Mittel dafür verfünffacht. Das Finanztest Spezial Einbruchschutz ist im Handel oder unter www.test.de/spezial-einbruchschutz erhältlich.
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Immobilienkäufer und Bauherren können nach wie vor von historisch niedrigen Zinsen für ihre Kredite profitieren. Doch damit die Finanzierung auf soliden Füßen steht, hat die LBS Bayern aktuell die wichtigsten Punkte für Verbraucher zusammengefasst.

So ist ausreichendes Eigenkapital auch bei Niedrigzinsen einer der wichtigsten Eckpfeiler einer soliden Finanzierung. Etwa 20 Prozent der Kreditsumme sollten in der Regel angespart worden sein. Außerdem gilt zu beachten, dass niedrige Zinsen zwar höhere Kreditsummen ermöglichen, aber bei prozentualer Anfangstilgung auch eine längere Laufzeit mit sich bringen können. Vor diesem Hintergrund sollten eher höhere Tilgungssätze angestrebt werden, um eine effiziente Rückzahlung zu erreichen.

Darüber hinaus sollten Kreditnehmer das Zinsniveau von heute vertraglich festhalten, um bei einem allgemeinen Zinsanstieg abgesichert zu sein. Grundvoraussetzung für eine solide Finanzierung ist zudem eine frühzeitige Beratung und detaillierte Berechnung, um gezielt auf Immobiliensuche gehen und Bauprojekte planen zu können.
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Während Winterbaustellen früher eher selten vorkamen, gehören sie heute zum Tagesgeschäft der Baubranche dazu. Nahezu unabhängig vom Wetter planen Bauunternehmen heute ihre Bauvorhaben durch das ganze Jahr hindurch. Die hohe Nachfrage und neue winterfeste Baustoffe machen zudem das Bauen in den Wintermonaten einfacher.

Doch laut Bauexperten treten auf Winterbaustellen auch häufig Probleme auf. Eine interne Umfrage des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) hat gezeigt, dass rund die Hälfte aller Neubauten heutzutage von Schimmel betroffen sind. Ein Grund hierfür ist Feuchtigkeit, die vor allem in den kälteren Monaten durch unstetes Wetter vermehrt auftritt.

Wer im Winter baut, sollte die Baustelle laut VPB immer ausreichend heizen und gut belüften, um Schimmelbildung zu vermeiden. Dies ist zwar mit zusätzlichen Kosten verbunden, erspart dem Bauherrn aber aufwendige Schimmel-Sanierungen nach Fertigstellung. Ideal sind zudem feste Notdächer nach Schweizer Modell, die zwar kostenintensiv sind, die Baustelle jedoch übergangsweise optimal vor Wettereinbruch schützen.
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