Einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge übersteigt die Wohnungsnachfrage nach wie vor deutlich das Angebot. Allein in Deutschlands sieben größten Städten müssten bis 2020 pro Jahr mehr als 88.000 Wohnungen entstehen, um den Bedarf zu decken. Auf bundesweiter Ebene liegt der Neubaubedarf sogar bei 385.000 Wohnungen jährlich.

Verantwortlich für den steigenden Bedarf ist laut Studieninitiatoren der enorme Zuzug vom Land in die Großstadt. Allein 2015 wurden in den sieben Top-Metropolen eine Zuwanderung von insgesamt 400.000 Personen verzeichnet. Allerdings wurden bis 2015 lediglich 53 Prozent der benötigten Wohnungen gebaut.

Die IW-Analysten kritisieren, dass Wohnungen nicht dort entstehen, wo sie gebraucht werden, sondern am Bedarf der Menschen vorbeigebaut werden. So werden insbesondere kleinere Wohnungen, da besonders jüngere Menschen aus dem In- und Ausland in die Großstädte ziehen.
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Für die meisten Baumaßnahmen müssen in Deutschland Genehmigungen eingeholt werden. Ob Neubau-, Umbau- oder Anbaumaßnahme – laut Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) ist der Eigentümer für die ordnungsgemäße Genehmigung zuständig.

Doch nicht alle Haus- oder Grundstückbesitzer lassen sich laut VPB-Angaben alle baulichen Veränderungen genehmigen. Um Kosten zu sparen oder eventuelle Absagen von Bauanträgen zu vermeiden, wird die ein oder andere Maßnahme auch schon mal schwarz beauftragt. Dies kann jedoch hohe Strafen, Abbruchverfügungen oder teure Nachgenehmigungsverfahren zur Folge haben.

Die Bauexperten raten Eigentümern daher, alle Baumaßnahmen ordnungsgemäß genehmigen zu lassen. Hauskäufer sollten darüber hinaus prüfen, ob die favorisierte Immobilie in allen Details baurechtlich genehmigt worden ist.
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Noch immer werden zu wenig Gebäude in Deutschland saniert. Dies hat eine aktuelle Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) ergeben. Die von der Bundesregierung angestrebte Verdopplung der jährlichen Sanierungsrate von 1 auf 2 Prozent rückt damit in weite Ferne.

Zwar sind laut Gebäudereport beispielsweise die Märkte für energieeffiziente Heizungen von 2012 bis 2015 um 10 Prozent gewachsen, doch allein der Rückgang von Dämmstoffen um 11 Prozent zeige den Rückgang der Sanierungsrate. Auch die Entwicklung des Wärmebedarfs ist laut dena ein Indiz für die Verfehlung des Klimaziels.

Zwar zeigt der Report, dass der Teilbereich Erneuerbare Energien weitestgehend auf Kurs ist, doch greifen die Maßnahmen den dena-Experten zufolge zu kurz. Besonders bei der Förderung bestehe noch viel Potenzial, um Hausbesitzern bessere Anreize zu bieten.
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Noch bis zum 31. März 2017 können Vermieter einen Erlass von der Grundsteuer von bis zu 50 Prozent beantragen, wenn sie 2016 keine oder nur geringe Mieteinnahmen hatten. Die rechtliche Grundlage bietet §33 des Grundsteuergesetzes (GrStG).

Voraussetzung für den Steuerlass ist, dass der Mietausfall ohne Verschulden des Vermieters entstanden ist – etwa durch Leerstand, allgemeinen Mietpreisverfall oder strukturelle Nichtvermietbarkeit. Unverhersehbare Ereignisse wie ein Wohnungsbrand oder Wasserschäden können ebenfalls Grundlage für den Erlass sein.

Grundsätzlich gilt: Sind die Mieterträge um mehr als 50 Prozent hinter dem üblichen Rohertrag zurückgeblieben, erhalten Vermieter einen Erlass von 25 Prozent. 50 Prozent werden gewährt, wenn überhaupt keine Einnahmen verzeichnet wurden.
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Immer wieder kommt es zwischen privaten Bauherren und Immobilienkäufern zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Um diese zu vermeiden und außergerichtliche Lösungen zu finden,  haben die Branchenverbände IVD und VPB den „Ombudsmann Immobilien IVD/VPB – Grunderwerb und -verwaltung“ eingerichtet.

Die vom Bundesamt für Justiz anerkannte Schlichtungsstelle prüft Verbraucherbeschwerden neutral und unterbreitet einen angemessenen, nachvollziehbaren Schlichtungsvorschlag. So können sich beispielsweise Verbraucher an den Ombudsmann wenden, wenn der persönliche Austausch zwischen den Konfliktparteien nicht mehr möglich ist.

Darüber hinaus steht der Ombudsmann ab sofort für Fragen des Bauvertragsrechts zur Verfügung und erweitert damit sein bisheriges Beratungsangebot.
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In einer aktuellen Studie des Bundes der Steuerzahler (BdSt) wurden die Wohnnebenkosten der 16 Landeshauptstädte verglichen. Ermittelt wurden die Kosten für einen Musterhaushalt mit drei Personen in innerstädtischer Lage, die beispielsweise durch Wasserentgelte, Abfallgebühren, Schmutzwassergebühren sowie Gebühren für Winterdienst, Schornsteinfeger, den Rundfunkbeitrag oder die Grundsteuer entstehen.

Spitzenreiter der Wohnnebenkosten ist die Stadt Saarbrücken mit 2.196 Euro pro Jahr. Am günstigsten liegt die bayerische Hauptstadt München mit 1.643 Euro jährlich. Treiber der hohen Kosten ist laut BdSt vor allem der Staat selbst durch Grund- und Erwerbssteuer sowie sonstige anfallende Gebühren. So variieren beispielsweise die Schmutzwassergebühren in Potsdam (678 Euro) und Mainz (210 Euro) um mehr als das dreifache.

Den Steuerexperten zufolge gibt es aber von Seiten der Bundesregierung genug Handlungsspielraum, um die Haushalte zu entlasten und empfiehlt eine Nachbesserung für eine gerechtere Wohnkostenregelung.
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Um ein sicheres Fundament für ein Haus zu schaffen, muss das Planungsunternehmen den Baugrund genau kennen. Ein Baugrundgutachten ist daher laut Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) inzwischen Standard in vielen Bauverträgen geworden. Allerdings ist es mit dem reinen Erstellen des Gutachtens nicht getan, entscheidend für einen reibungslosen Ablauf sind die Ergebnisse.

Stehen die Bodenverhältnisse vor Vertragsabschluss nicht fest, kann die Konstruktion und Ausführung des Unterbaus variieren. Dies wiederum kann nachträgliche Kosten mit sich bringen. Ein Beispiel sind laut VPB nicht tragfähige Böden, die in der Regel ausgetauscht werden müssen und Mehrkosten von ca. 5.000 Euro verursachen können.

Die Bauexperten raten daher, Nachtragsangebote in Ruhe zu prüfen und sich nicht aus Zeitgründen unter Druck setzen zu lassen. Liegen beispielsweise die auszutauschenden Mengen im Angebot weit über der tatsächlichen Erdmasse, sollten Bauherren nachhaken. Auch die Kubikmeter der Rechnung sollten mit den Angaben der Lieferscheine überprüft werden.
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Die Nachfrage nach Photovolthaikanlagen ist seit Jahren erstmals wieder gestiegen. Dies teilt der Branchenverband BSW-Solar aktuell mit. Rund 51.900 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund 1,52 Gigawattpeak (GWp) wurden demnach deutschlandweit installiert. Im Vorjahr waren es noch 51.000 Anlagen mit 1,46 GWp.

Die Gründe für die zunehmende Nachfrage sehen die Marktexperten insbesondere in den stark gesunkenen Preisen für Solarstrom. Diese sind in den letzten 10 Jahren um gut 80 Prozent gesunken und oft nur halb so hoch wie konventionelle Tarife. Zudem können Eigentümer den erzeugten Strom weiterhin selbst verbrauchen und sind nicht wie bislang dazu verpflichtet, für eine Förderberechtigung an Ausschreibungen teilzunehmen.

Für die zukünftige Entwicklung der Inlandsnachfrage prognostiziert BSW-Solar jedoch keine großen Sprünge. Hier müsse die Bundesregierung in den kommenden Jahren die Ausbauziele für Erneuerbare Energien deutlich anheben und Markthindernisse beseitigen.
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Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass nach Ablauf der Verjährungsfrist von Betriebskosten bereitgestellte Kautionen nicht mehr für Nachzahlungen verwendet werden dürfen (AZ VIII ZR 263/14).
 
Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter seine zu Beginn des Mietverhältnisses bereitgestellte Mietsicherheit zurückgefordert, die in Form eines Sparbuches geleistet wurde. Der Vermieter argumentierte, dass noch Nachzahlungen für ältere Betriebskostenabrechnungen offen waren und diese verrechnet werden müssten.
 
Der Bundesgerichtshof entschied aber zugunsten des Mieters. Nach der dreijährigen Verjährungsfrist der Betriebskostenabrechnungen darf eine Kaution nicht zum Ausgleich von Nachzahlungen verwendet werden. Das Sparbuch mus demnach freigegeben werden und darf nicht als Sicherheit für wiederkehrende Leistungen zurückbehalten werden. © Fotolia.de / hywards

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Wie der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) aktuell mitteilt, ermöglicht die Vernetzung intelligenter Komponenten und Geräte im Haushalt ein komfortableres, ressourcenschonenderes und sichereres Leben. Im Rahmen einer aktuellen Studie hat der VDE analysiert, welche Produkte erfolgsversprechend sind und was die Vielfalt an Anwendungen für Marktpotenziale bietet.
 
Im Fokus der Studie standen intelligente Anwendungen und Dienste in den Bereichen Sicherheit, Energieffizienz, Unterhaltung und Kommunikation. So wird die Kameraüberwachung oder Gerätesteuerung per Smartphone oder eine individuelle Temperatursteuerung in den kommenden Jahren zum Wohnstandard werden. 
 
Smart Home-Produkte "Made in Germany" sind im internationalen Vergleich bereits gut aufgestellt, doch könnten weitergehende Anwendungen das Wohn- und Kosumverhalten zukünftig grundlegend ändern. Über eine Milliarde Euro Wertschöpfung an Smart Living-Produkten prognostiziert der VDE für den deutschen Markt. Um das Wachstum durch Investitionen schnellstmöglich voranzutreiben, soll die neue Wirtschaftsinitiative Smart-Living" neue Infrastrukturen und Förderprogramme ermöglichen.
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