Das Amtsgericht Saarbrücken entschied in einem aktuellen Urteil, dass keine Vertragsverletzung vorliegt, wenn der Mieter ankündigt, eine Eigenbedarfsanmeldung nicht akzeptieren zu wollen (AZ 3 C 498/15). Dies gilt auch, wenn er dies vor Kaufinteressenten kundtut.

Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin angekündigt, ihre Mietwohnung zu verkaufen und führte mit potenziellen Käufern Wohnungsbesichtigungen durch. Die Mieterin akzeptierte dies jedoch nicht und kündigte den Interessenten gegenüber an, eventuell der Eigenbedarfsanmeldung zu widersprechen. Die Vermieterin mahnte die Mieterin ab und kündigte schließlich den Vertrag zunächst ordentlich, dann fristlos.

Das Amtsgericht entschied jedoch nun aktuell zugunsten der Mieterin und erklärte die Kündigungen für unwirksam. Ein Mieter darf sich grundsätzlich gegen eine Eigenbedarfsankündigung zur Wehr setzen – dieser Zustand an sich stellt laut Gericht keine Vertragsverletzung dar.
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Wie das Beratungsunternehmen „Analyse und Konzepte“ aktuell festgestellt hat, ist Mietern ein kompetenter Umgang mit ihren Anliegen am wichtigsten. Insgesamt haben die Marktbeobachter 1000 Mieter nach ihren Prioritäten im Umgang mit ihrem Vermieter befragt.

Nach dem Beschwerdemanagement spielen der Umfrage zufolge „Höflichkeit“ und „Freundlichkeit“ sowie die Verbindlichkeit von Zusagen und eine fristgerechte Termineinhaltung eine wichtige Rolle in der Mieter-Vermieter-Beziehung. Insgesamt sind 91 Prozent mit den Leistungen ihres Vermieters zufrieden, nur einer von 100 Befragten gab an, mit den Services seines Vermieters unzufrieden zu sein.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Nur 12 Prozent der Mieter planen in naher Zukunft einen Umzug. 36 Prozent der Teilnehmer gaben an, „bestimmt wieder“ bei ihrem Vermieter zu mieten. Darüber hinaus waren keine Unterschiede zwischen privaten Einzelvermietern, städtischen und kommunalen Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, privaten Wohnungsunternehmen oder Verwaltungsgesellschaften erkennbar.
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Einer aktuellen Studie der Britischen Großbank HSCB zufolge kann die neu geregelte EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie den Preisanstieg und auch die Nachfrage eindämmen. Neben den Studienautoren sind ebenfalls führende Branchenverbände der Meinung, dass die strenge Interpretation der Richtlinie von Seiten der Bundesregierung zu verschärften Kreditkonditionen führen und somit den Nachfragemarkt beeinflussen kann.

Laut Studie haben Kreditinstitute mit Inkrafttreten der neuen Richtlinie seit Ende März einen Rückgang der Darlehenszusagen für Immobilien von 10 bis 20 Prozent gemeldet. Spätestens bis 2017 wird dies laut Analyse Auswirkungen auf die Preise für Wohnimmobilien haben. Sogar eine Kettenreaktion auf die Baubranche schließen die Finanzexperten nicht aus.

Bereits Ende August hatte der Immobilienverband IVD die Bundesregierung aufgefordert, bei der Umsetzung der EU-Richtlinie auf nationales Recht nachzubessern. Kritiker sehen in der aktuellen Gesetzgebung eine Altersdiskriminierung, weil aufgrund der verschärften Kreditkonditionen Menschen über 60 Jahren kein Darlehen mehr bekommen könnten.
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Alle zwei Jahre führt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger die Feuerstättenschau durch und prüft, ob ein ausreichender Brandschutz vorhanden ist. Eventuell anfallende Prüfungs- und Reinigungsarbeiten müssen dem Bescheid entsprechend vom Hauseigentümer beauftragt werden.

Zwar können Eigentümer seit 2013 ihren Schornsteinfeger frei wählen, allerdings muss dem Bezirksschornsteinfeger nach wie vor nachgewiesen werden, dass die angefallenden Arbeiten fristgerecht erledigt worden sind. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Verband Privater Bauherren, den Feuerstättenbescheid regelmäßig zu prüfen und erforderliche Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Auch Hauskäufer von Gebrauchtimmobilien sollten bei der Aushändigung der Vertragsunterlagen darauf achten, ebenfalls den Feuerstättenbescheid zu erhalten. Denn ab dem Zeitpunkt des Eigentümerwechsels liegt die Pflicht für einen ausreichenden Brandschutz bei den neuen Besitzern.
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Die Nutzung von Solaranlagen in der privaten Wärmeversorgung lohnt sich. Laut aktuellen Informationen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW Solar) bestätigt das 2015 eingeführte Energieeffizienzlabel hohe Einspareffekte bei den Heizkosten, wenn Sonnenenergie die Heizleistung unterstützt.

Seit September vergangenen Jahres klassifiziert das Label fast alle Wärmeerzeuger für Raumheizung und Warmwasserbereitung, um Verbraucher bei der Suche nach einer energieeffizienten Heiz- oder Warmwasserlösung zu unterstützen. Wärmeerzeuger wie Gas-, Ölbrennwertkessel oder Wärmepumpe werden dabei nach ihrer Effizienz beurteilt.

Durch die Installation einer modernen Solaranlage in das bestehende Heizsystem wird automatisch die Kategorie A+ oder besser erreicht. Zudem kann sich die Effizienzklasse für die Warmwasserbereitung durch die Solaranlage bereits bis zur höchsten Kategorie A+++ erhöhen. Eine sonnige Heizung ist also immer im Plus, so lautet das Fazit von BSW Solar.

Nach wie vor fördert der Staat das Heizen mit der Sonne und gewährt Eigentümern bei der Einbindung solarthermischer Anlagen zur Heizungsunterstützung je nach Größe einen Zuschuss von mindestens 2.000 bis 5.600 Euro. Weitere Informationen sind unter www.sonnigeheizung.de erhältlich.
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Ist ein Grundstück von der Straße aus mit einem Kraftfahrzeug erreichbar, kommt die Einräumung des Notwegerechts über ein Nachbargrundstück nicht in Betracht. Dies gilt auch, wenn die Anfahrt über das angrenzende Grundstück einfacher wäre. So lautet die aktuelle Entschiedung des Bundesgerichtshofes (AZ V ZR 116/15).

Im vorliegenden Fall hatten zwei Eigentümer von ihrem Nachbarn gerichtlich die Einräumung des Notwegerechts gefordert. Das Wohnhaus der Kläger liegt acht Meter oberhalb der Straße und ist über eine Treppe zugänglich, die an eine öffentliche Straße grenzt. Das Nachbargrundstück verfügt dagegen über eine direkte Zufahrt zur Straße, die bereits seit 1979 von den Eigentümern mitgenutzt wird.

Nach Unstimmigkeiten untersagte der Nachbar die Nutzung seiner Zufahrt. Die Klage der Eigentümer auf die Einräumung eines Notwegerechts wies der Bundesgerichtshof jedoch ab. Es besteht laut Gericht keine Notwendigkeit, die Zufahrt zu nutzen.
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Trotz sommerlicher Temperaturen sollten Eigentümer frühzeitig an einen Heizungscheck denken. Denn ist die Heizsaison erst einmal angelaufen, bedeuten notwendige Arbeiten mit eventuellem Ausfall der Heizleistung unangenehmes Frieren. Laut Experten ist der Sommer daher ideal, um vorzusorgen und Reparaturen vornehmen zu lassen. Muss die Heizung zusätzlich gewartet werden, empfiehlt es sich, den Check gemeinsam mit der Wartung vornehmen zu lassen, um Kosten zu sparen.

Einer Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge liegt das Durchschnittsalter von Heizungen in Deutschland bei 16,6 Jahren. Diese weisen somit ein beträchtliches Einsparpotenzial auf. Doch noch immer entfallen rund zwei Drittel der Energiekosten auf das Heizen.

Für den hydraulischen Abgleich und den Einbau neuer Heizungspumpen stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit dem 1. August 2016 sogar eine eigene Förderung bereit. Hauseigentümern werden hierbei 30 Prozent der Ausgaben erstattet. Weitere Informationen sind unter www.bafa.de erhältlich.
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Die Preise für Eigentumswohnungen sind 2016 stark angestiegen. Dies zeigt der F+B-Wohn-Index, der jährlich die Preisentwicklung von Wohneigentum mit den Trends von Wohnungsmieten und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern vergleicht. Demnach sind Eigentumswohnungen durchschnittlich vom ersten zum zweiten Quartal 2016 um drei Prozent teurer geworden. Im Vergleich zu 2015 lag die Preissteigerung bei 6,3 Prozent.

Bei den Bestandsmieten verzeichneten die Analysten dagegen ein moderates Wachstum. Vom ersten zum zweiten Quartal 2016 wurden 0,1 Prozent Mieterhöhungen festgestellt. Auch bei Neuvertragsmieten liegen alle Top-Metropolen wie Berlin, Frankfurt oder München unter Bundesdurchschnitt.

Der F+B-Datenanalyse zufolge hatte von 494 Städten und Gemeinden lediglich das hessische Lampertheim mit 31.491 Einwohnern mehr als Prozent Mietsteigerung zwischen den jeweils zweiten Quartalen 2016 und 2015 verzeichnet.
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Mit den aktuellen Methoden und Aspekten der Sanierung von Denkmalimmobilien beschäftigt sich die neue Ausgabe des Jahresmagazins „Denkmalsanierung“. Die Zeitschrift informiert Investoren, Eigennutzer und das Fachpublikum über Steuer- und Finanzfragen sowie alle relevanten Neuerungen aus der Branche. Wer eine denkmalgeschützte Immobilie erworben hat, kennt die umfangreichen Regeln, die es bei der Sanierung oder Restaurierung zu beachten gibt. So stellt beispielsweise die Dämmung oder auch die Schädlingsbekämpfung von Denkmalobjekten Bauherr und Handwerksunternehmen vor große Herausforderungen.

Das Fachmagazin bietet vor diesem Hintergrund Informationen rund um die Sanierung, einen Einblick in aktuelle Fördermöglichkeiten sowie die steuerlichen Vorteile für Kapitalanleger und Eigentümer. Auch die Bereiche „Smart Home“, alternative Energien oder das Thema altersgerechtes Wohnen werden in der aktuellen Ausgabe behandelt. Hilfreich für Hausbesitzer sind ebenfalls zahlreiche Adressen von Architekten, Restauratoren und Lieferanten historischer Bauelemente, die Erfahrung mit der Sanierung von Denkmalobjekten haben.

Die 112 Seiten umfassende Magazin „Denkmalsanierung 2016/2017“ kostet EUR 8,40. Es ist im Zeitschriftenhandel erhältlich. Auch über den Buchhandel kann das Magazin bezogen werden; ISBN 978-3-944549-11-8.
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Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist hoch. Laut Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) wünschen sich viele Menschen zwar die eigenen vier Wände, bevorzugen jedoch das scheinbar sorglose Wohnen auf der Etage. Zwar bringt ein freistehendes Einfamilienhaus durchaus mehr Pflichten und Kosten mit sich, doch auch Wohnungsbesitzer sind gemeinschaftlich für die ganze Immobilie verantwortlich.

Vor diesem Hintergrund sollten Kaufinteressenten frühzeitig ihr Investment prüfen und beispielsweise bei Neubauprojekten stets den Überblick behalten. Laut VPB fällt es Eigentümern besonders in Großanlagen schwer, die Kontrolle zu behalten. Denn die Eigentümergemeinschaft hat sich oftmals zum Zeitpunkt des Neubaus noch nicht gegründet. Gemeinsame Wünsche und Forderungen können demnach gegenüber Bauträgern nicht vermittelt werden.

In einem aktuellen Leitfaden hat der VPB die wichtigsten Aspekte rund um das Wohnungseigentum zusammengefasst, stellt Checklisten bereit, erläutert zahleiche Begriffe und beantwortet häufig gestellte Fragen. Weitere Informationen sind unter www.vpb.de erhältlich.
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