Laut des Studentenwohnreports 2020 des Finanzdienstleisters MLP in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wird studentisches Wohnen auch während der Corona-Krise zunehmend teurer. Für die Analysen der Preisentwicklungen für Mieten von Musterstudentenwohnungen im zweiten Quartal 2020 wurden insgesamt 30 Städte in Deutschland untersucht. Um die Finanzierbarkeit von Studentenwohnungen anhand einer Musterwohnungsbeschreibung zu verdeutlichen, wurde auch die Einkommenssituation der Studenten während der Krise berücksichtigt.

Das Ergebnis ist ernüchternd: In 27 der 30 untersuchten Hochschulstädte sind die Mieten für Studentenwohnungen im Verhältnis zum ersten Quartal gestiegen. Auch mit dem höchsten Wohnzuschlag beim BAföG können Studenten in diesen Städten nicht für die Mietkosten aufkommen. Dies ist auch das Ergebnis der Auswirkungen der Corona-Krise, denn eine Vielzahl von Studenten konnte ihren Studentenjob nicht mehr ausführen. Auch die staatliche finanzielle Unterstützung konnte die Diskrepanz zwischen steigenden Mietpreisen und fallendem Nettoeinkommen nicht ausgleichen. Für die Berechnung der Preisentwicklungen im Bereich Studentenwohnen wurden die Mietpreise einer Musterwohnung von 30 Quadratmetern Wohnfläche mit durchschnittlicher Ausstattungsqualität ausgewertet. Alle Musterwohnungen befinden sich in zentraler Lage und in unmittelbarer Nähe zu der Hochschule.

Zusätzlich zur Kaltmiete wurden auch die Wohnnebenkosten von 20 Prozent auf die Miete addiert. Laut Auswertungen der Mietpreise (Warmmiete) befinden sich die teuersten Studentenwohnungen in München. Hier beträgt die durchschnittliche Warmmiete einer Musterwohnung 724 Euro. Eine Erklärung für den Preisanstieg sehen die Forscher darin, dass andere Mietergruppen durch die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf andere, für sie günstigere Wohnungstypen umsteigen müssen und diese dadurch strärker gefragt sind.

Quelle: MLP
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Um private Bauherren bereits bei der Bauplanung und in der Bauphase eines Ein- oder Mehrfamilienhauses vor Mängeln und Schäden zu schützen, hat der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) gemeinsam mit dem Institut für Bauforschung e. V. (IfB) eine Studie mit den zehn am häufigsten auftretenden Baufehlern herausgegeben. Diese soll Bauherren einen Überblick darüber verschaffen, in welchen Bereichen sie besonders Acht geben sollen, um mögliche Schäden vorzeitig zu entdecken und ihre Ansprüche auf eine einwandfreie Bauausführung geltend zu machen. Denn werden bestimmte Baufehler erst nach der Abnahme oder gar nach Ablauf der Gewährleistungsfrist entdeckt, müssen private Bauherren für die Mängelbeseitigung selbst aufkommen.

Laut Studie treten Baufehler beispielsweise besonders oft bei der Abdichtung des Kellers und bei Bauwerksabdichtungen auf. Dies hat zur Folge, dass durch Feuchteschäden Flecken oder Farbabplatzungen an den Kelleraußenwänden entstehen können. Zu Feuchtigkeitsschäden kann es auch beim Verlegen des Bodenbelags kommen, wenn der aufgetragene Estrich vor dem Verlegen nicht vollständig getrocknet ist. In solch einem Fall können bereits nach wenigen Monaten Feuchteränder und Verfärbungen am Innenputz enstehen. Bei Bodenbelägen wie Massivholzdielen kann es sogar zu Verformungen oder zur Schimmelbildung an den Wänden kommen.

Welche weiteren Baumängel auftreten und wie private Bauherren diese frühzeitig erkennen können, kann in der kostenlosen Studie auf der Internetseite des BSB nachgelesen werden. Ebenso finden Leser dort hilfreiche Tipps und Handlungsanweisungen, was zu tun ist, wenn ihnen Ausführungsfehler auffallen. Mit einem professionellen Baubegleiter sowie einer ausführlichen Überprüfung der Baumaßnahmen vor Ablauf der Gewährleistungsfrist gehen private Bauherren auf Nummer sicher, dass keine Mängel und Schäden entstehen.

Quelle: BSB
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Pünktlich zur Heizsaison lohnt es sich, über effektive Energiesparmaßnahmen nachzudenken. Ein einfaches und lukratives Mittel, um Kosten einzusparen und energieeffizient zu leben, ist der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage. Hierbei ermittelt ein Handwerker, wieviel Wärme jeder einzelne Raum im Haus oder in der Wohnung tatsächlich benötigt, um eine angenehme Raumtemperatur zu schaffen. Demnach stellt er die Thermostate so ein, dass ausreichend, jedoch nicht zu viel, Warmwasser in die Heizkörper fließt.

Wird in einer Heizungsanlage kein hydraulischer Abgleich durchgeführt, fließt das meiste Warmwasser zunächst in die Heizkörper, die sich in unmittelbarer Nähe zum Heizkessel befinden. Anschließend wird im nächstliegenden Heizkörper weniger Warmwasser zugeführt als im ersten. Die noch weiter entfernte Heizung erhält nur noch wenig Warmwasser und ist oftmals unterversorgt. Dies hat zur Folge, dass einige Räume trotz hoher Heizleistung kühl bleiben, während andere zu stark beheizt werden. Die Folge ist eine unregelmäßige Heizwärmeverteilung.

Ein hydraulischer Abgleich ist besonders dann ratsam, wenn bauliche Veränderungen oder Modernisierungsmaßnahmen am Haus oder in der Wohnung durchgeführt wurden. Auch wenn die Heizung Geräusche, wie beispielsweise ein Pfeifen, von sich gibt oder eine neue Heizpumpe oder ein Heizkessel eingebaut wurde, sollten die Heizkörper richtig eingestellt werden. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich bewegen sich zwischen 650 und 1.250 Euro. Mit der Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle können bis zu 30 Prozent der Gesamtnettokosten erstattet werden. Laut Expertenaussagen kann der Energieverbrauch im Haus dank eines hydraulischen Abgleichs um bis zu 15 Prozent verringert werden.

Quelle: co2online
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Eine ordentliche Abfalltrennung gehört zu den Aufgaben und Pflichten aller Mieter einer Mietwohnanlage. Doch nicht immer halten sich alle Mietparteien an die festgelegten Vorgaben einer ordnungsgemäßen Mülltrennung. Dass das Fehlverhalten finanzielle Auswirkungen haben kann, zeigt ein Fall in Frankenthal (AZ 3a C 288/18). Nachdem die Vermieterin eines Wohnhauses die Mieter einer ihrer Wohnungen mehrmalig und durch unterschiedliche Informationen auf eine angemessene Wertstofftrennung hingewiesen hat, änderten die Mieter weiterhin nichts an ihrem Verhalten.

So beauftragte die Vermieterin Dritte damit, die Mülltrennung zu überprüfen und den Müll zu sortieren. Neben der Abfalltrennung ging es zudem um den Abtransport von unerlaubt abgestelltem Sperrmüll auf den Gemeinschaftsflächen sowie um die Beseitigung von entstandenen Verunreinigungen der Außenflächen. Die Kosten für die Überprüfung und Nachsortierung der Wertstofftrennung sowie die Müllbeseitigungskosten legte die Vermieterin als Betriebskosten auf die betroffenen Mieter um. Die Mieter reichten Klage ein, da sie der Meinung waren, die entstandenen Kosten seien von der Vermieterin zu tragen und nicht als Betriebskosten umlagefähig.

Das Amtsgericht Frankenthal (AG) entschied zugunsten der Mieterin mit der Begründung, diese sei nicht dafür verantwortlich, für das pflichtwidrige Verhalten der Mieter zu haften. Gemäß § 556 Abs. 1 BGB und § 2 Nr. 8 BetrKV sind die entstandenen Kosten für die Mülltrennung und das Nachsortieren als umlagefähige Betriebskosten anzusehen. Zudem hat die Vermieterin ausreichend Bemühungen vorgenommen, durch Informationen eine bessere Mülltrennung in der Wohnanlage zu erreichen. Auch ist davon auszugehen, dass eine ordnungsgemäße Mülltrennung im Sinne des Großteils der Mieterschaft liegt.

Quelle: AG Frankenthal
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Auf der Internetseite des Onlineratgebers wohnen.de finden Interessenten hilfreiche Tipps rund ums Thema „Sauberes Wohnen“. Um das eigene Zuhause fortwährend sauber und ordentlich zu halten und dabei möglichst wenig Zeit für das Putzen aufzuwenden, lohnt es sich, einen Blick in den Ratgeber-Bereich zu werfen. Ganz gleich, ob es sich um Ratschläge zum Putzen der Wohnung oder zum Thema Teppich- oder Matratzenreinigung handelt, Leser finden einen ausführlichen Informationsbereich mit Checklisten und Anleitungen.

So können sie sich über unterschiedliche Möbelpflegeprodukte informieren und dabei wählen, ob sie sich für die Holz- oder Polstermöbelpflege oder für die Pflege ihrer Rattan-Möbel auf der Terrasse interessieren. Auch das Thema „Teppich-Reinigung“ wird abgedeckt. Interessenten finden unter anderem eine Anleitung zum Reinigen und Desinfizieren von Teppichen. Sie erfahren beispielsweise, dass sich ein Teppich gut mit Essigessenz reinigen oder mit feuchtem Salz aufhellen lässt und dass Zitronensaft bei der Fleckenentfernung hilft. Es stehen aber auch hilfreiche Tipps zur Reinigung unterschiedlicher Teppicharten wie geknüpfter oder gewebter Teppiche oder Maschinenteppiche bereit. 

Wer eine Übersicht über verschiedene Putzmittel und Putzutensilien erhalten möchte, wird ebenso fündig wie darüber, wie man mit Haushaltsmitteln einem verstopften Abfluss vorbeugen kann oder wie der Backofen, die Badewanne oder die Dunstabzugshaube schnell und einfach gereinigt werden kann. Ein zusammengestellter „Notfallplan“ hilft dabei, in wenigen Minuten für Sauberkeit in der Wohnung oder im Haus zu sorgen, wenn es einmal schnell gehen muss. Zudem werden im Onlineratgeber die Themen Ordnung, Aufräumen und Entrümpelung ausführlich behandelt.

Quelle: wohnen.de
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Mit dem Projekt „Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität“ möchte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) Bewohner von Wohnquartieren dazu animieren, umweltfreundliche Verkehrsmittel im Alltag zu nutzen und auf das Autofahren zu verzichten. Das Ziel bei der Planung von modernen und mobilen Wohnquartieren ist deshalb, dass die Anwohner sich idealerweise mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln, wie dem Bus oder der Bahn, fortbewegen oder das Angebot von Sharing-Diensten nutzen.

Dafür entwickelt der GdW gemeinsam mit dem ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) und anderen Partnern neue Mobilitätskonzepte für Wohnquartiere, um in Wohnquartieren die Mobilität und den Umweltschutz zusammenzubringen und zu fördern. Insgesamt 16 Städte aus 8 unterschiedlichen Regionen Deutschlands entwickeln hierbei gemeinsam zukunftsweisende Mobilitätskonzepte, die auf Nachhaltigkeit, Innovation und Integrität setzen. Dabei steht die Zusammenarbeit von Partnern aus der Stadtverwaltung, Wohnungsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern im Fokus der Konzeptentwicklung.

Der VCD übernimmt die Organisation und Moderation der Gespräche und steht federführend für einen reibungslosen Wissenstransfer zwischen den unterschiedlichen Partnern. So entstehen gemeinschaftlich und zielgerichtet innovative Mobilitätskonzepte, die sowohl bei Neubauprojekten als auch bei Bestandsimmobilien eingesetzt werden können. Für die Weiterentwicklung der Mobilitätsprojekte bieten die Netzwerkpartner zudem interessierten Städten und Akteuren Beratungsworkshops an. Das Projekt „Netzwerk Wohnen und Mobilität“ ist die Fortsetzung des Mobilitätsprojekts „Wohnen leitet Mobilität“ aus dem Vorjahr. Die Laufzeit der Kampagne ist bis April 2023 datiert und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Auch in Zukunft soll die Netzwerkarbeit fortgesetzt werden.

Quelle. GdW/VCD
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Viele Haus- und Wohnungsbesitzer wünschen sich in ihrem Zuhause Türen aus Holz. Das ist nicht verwunderlich, denn Holz sieht nicht nur optisch gut aus und kreiert eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre, sondern entspricht auch höchsten Qualitätsansprüchen. Holztüren gehören allerdings auch zu den kostspieligsten Türarten und müssen regelmäßig gepflegt werden. Damit die Wohnungstüren aus Holz über eine lange Dauer intakt und unbeschädigt bleiben, sind beim Versiegeln und Lasieren sowie beim Lackieren und Streichen einige Dinge zu beachten.

Türen in der Wohnung sind vielen Beanspruchungen ausgesetzt. Durch sie gehen Hausbewohner unentwegt ein und aus. Zum Öffnen und Schließen der Türen benutzen sie dabei oftmals nicht nur die Klinke oder den Türgriff. Kleine Dellen oder Kratzer an der Holztür sind deshalb keine Seltenheit. Ebenso sind Wohnungstüren unterschiedlichen Temperaturen in den Räumen und Raumklimaschwankungen ausgesetzt. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sind bei der Renovierung von Türen wichtige Vorarbeiten zu treffen. So nimmt man vor dem Streichen und Lackieren die Türen bestenfalls aus den Angeln und bearbeitet sie in einer Werkstatt oder im Freien, denn durch das Abschleifen entsteht viel Feinstaub. Das Abschleifen der alten Farbe und Lacke ist elementar, denn nur eine unbehandelte Tür kann neuen Lack und neue Farbe aufnehmen. Sollten nach dem Schleifen Risse sichtbar sein, müssen diese mit Spachtelmasse behandelt werden.

Nach den Schleifarbeiten wird die Tür mit speziellen Holzreinigern von Fett- und Silikonrückständen befreit und anschließend mit einem feuchten Tuch abgewischt. Wenn das Holz vollständig trocken ist, sollte dieses noch einmal mit einem im Fachhandel erhältlichen Spezialtuch von den restlichen Staubpartikeln befreit werden. Nachdem das Türschloss und die Beschläge angeklebt wurden, kann mit dem Streichen oder Lackieren begonnen werden. Wer das Holz zunächst grundieren oder mit einem Basislack bestreichen möchte, sollte eine Schaumstoffrolle verwenden und die Tür nach den Angaben auf der Packungsanweisung trocknen lassen. Durch das Auftragen einer transparenten Lasur oder eines Versiegelungslacks wird die neue Türfarbe zusätzlich geschützt.

Quelle: Hausjournal
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Eine Fußbodenheizung sorgt an kalten Tagen nicht nur für ein wohlig warmes Wohngefühl, sondern spart zudem auch Energiekosten. Da der gesamte Fußboden als Heizfläche dient, verteilt sich die Wärme in Form von Strahlung im ganzen Raum oder Haus. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern hat eine Fußbodenheizung einen höheren Strahlungsanteil und liefert somit auch ausreichend Wärme, wenn die Luft im Raum ein wenig kühler ist. Wer in seinem Haus oder in seiner Wohnung noch keine Fußbodenheizung hat, kann diese bei der Sanierung nachrüsten. Dabei stehen mehrere Systeme zur Auswahl.

So tauschen Fachleute beispielsweise bei einem Nasssystem den alten Fußbodenaufbau aus und verlegen dünne Heizleitungen und Dämmplatten unter den neuen Fußboden. Der Estrich unterstützt dabei, die Lasten gleichmäßig zu verteilen und dient gleichzeitig als Wärmespeicher. Sollte der Fußboden mit den gängigen fünf Zentimetern zu hoch sein, bietet sich ein Dünnschichtsystem besonders gut an. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass die Trägerplatte lediglich mit einer dünnen Ausgleichschicht bedeckt ist und direkt auf dem Oberboden angebracht wird. Die Aufbauhöhe beträgt bei dem Dünnschichtsystem lediglich zwei Zentimeter.

Eine weitere Möglichkeit ist, in den Estrich des Bodens kleine Kanäle einzufräsen und auf diese Weise die Heizleitungen einzubetten. Die Voraussetzung für diese Art des Einbaus einer Fußbodenheizung ist, dass der Estrich noch in einem guten Zustand ist. Besteht der Boden aus alten Holzbalkendecken, sollte ein Trockenbausystem angewandt werden. Denn ein Boden aus Holzbalken kann oftmals den schweren Estrich nicht aushalten. Bei dem Trockenbausystem werden deshalb leichte Trockenestrichplatten auf die Heizleitungen gelegt. Ganz gleich, welches System für das Eigenheim angewandt wird, wichtig ist, dass die Fußbodenheizung regelmäßig entlüftet wird, um eine reibungslose Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.

Quelle: effizienzhaus-online
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Für Mieter von Gewerbeimmobilien spielt Außenwerbung eine wichtige Rolle, um die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen. Grundsätzlich haben Mieter von Gewerbeobjekten einen Anspruch auf die Nutzung von Außenwerbung. Dazu gehören beispielsweise das Anbringen von Plakaten an der Außenwand, das Aufstellen von Kundenstoppern oder das Anmontieren von Hinweisschildern an der Fassade. Während der Vermieter des Objekts einige Werbemaßnahmen erlauben und dulden muss, kann er bestimmte Vorhaben untersagen. Hier gelten die im Mietvertrag vereinbarten Regelungen.

So wies das Amtsgericht Hamburg (AG) die Klage eines Mieters ab, der vom Vermieter verlangte, ein an der Fassade angebrachtes Hinweisschild mit der neuen Geschäftsadresse nach Ablauf der Vertragslaufzeit zu dulden (AZ 44 C 275/18). Da im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde, dass zum Ende des Mietvertrages alle Außenwerbeanlagen abmontiert und die beklebten Fensterscheiben gesäubert werden müssen, hatte der Kläger keinen Anspruch auf Duldung. Denn laut Gerichtsurteil ist ein Hinweisschild mit der neuen Geschäftsadresse als Werbemaßnahme anzusehen, da sich die Bekanntgabe einer neuen Adresse an potenzielle Kunden richtet und zu Förderzwecken des eigenen Umsatzes dienen soll. Wäre im Mietvertrag diesbezüglich keine Sondervereinbarung getroffen worden, hätte der Kläger grundsätzlich ein Recht darauf gehabt, ein Hinweisschild anzubringen.

In einem anderen Fall ging es um das Anbringen von großflächigen Leuchtreklamen an einer Gewerbeimmobilie. Wenn im Mietvertrag keine differenzierten Vereinbarungen getroffen wurden, ist das Installieren von Werbetafeln gemäß § 535 Abs. 1 S. 1 BGB grundsätzlich erlaubt. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass der Anbringungsort nicht verunstaltet wird und der ortsüblichen Verkehrssitte entspricht. So entschied das Verwaltungsgericht München (VG), dass ein Vermieter nicht dazu verpflichtet war, eine LED-Videowerbeanlage seines Mieters in vier Schaufenstern zu dulden (AZ M 8 K 16.1426). Bei der Gewerbeimmobilie handelte es sich um ein denkmalgeschütztes Haus, sodass bei dieser Werbemaßnahme von einer Verunstaltung des Anbringungsortes auszugehen sei.

Quelle: AG Hamburg/VG München
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Wer stolzer Besitzer einer Eigentumswohnung wird, hat meistens eigene Vorstellungen, wie der Innenausbau oder die Ausstattung aussehen soll. Manchmal wünschen sich Eigentümer, dass in der neuen Wohnung die Bodenfliesen gegen Parkett ausgetauscht oder zusätzliche Elektro-Installationen verlegt werden. Der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) rät Wohnungseigentümern beim Kauf ihrer Neubauwohnung dazu, ihre Vorstellungen und Wünsche bereits bei der Planung zu kommunizieren und in der Bau- und Leistungsbeschreibung sowie im Kaufvertrag schriftlich und im Detail festzuhalten. Vor allem, wenn es um Sonderwünsche geht, wie beispielsweise den Austausch des Bodens, die Veränderung der Öffnungsrichtung der Tür oder Veränderungen im Bereich Elektrik, ist Vorsicht geboten.

Denn um zusätzliche Kosten zu vermeiden, sollten alle Änderungswünsche im Vorhinein, bestenfalls vor dem Abschluss des Kaufvertrages, besprochen und festgelegt werden. Kommunizieren Eigentümer erst während der Bauphase, dass sie Änderungen an der Ausstattung wünschen, wirkt sich das deutlich auf die Kosten aus. Ist der Kaufvertrag bereits abgeschlossen, müssen diese Änderungen nachträglich aufgenommen und durch einen Notar beglaubigt werden. Zudem weist der BSB darauf hin, dass die Arbeiten bestenfalls durch den Bauträger durchgeführt werden. So bleiben Gewährleistungsfristen bei einem Vertragspartner und die Arbeiten werden in den Bauablauf integriert.

Sollte ein anderes Handwerksunternehmen für die Änderungsarbeiten beauftragt werden, müssen die Eigentümer einen weiteren Werkvertrag mit den Handwerkern abschließen. In diesem Fall laufen die Arbeiten gesondert ab, sodass es zu Verzögerungen kommen kann. Grund dafür ist, dass Arbeiten von einem Unternehmen erst abgeschlossen werden müssen, bevor andere wieder aufgenommen werden können. Wenn Eigentümer einzelne Arbeiten in Eigenleistung übernehmen wollen, bieten sich vor allem Maler- und Tapezierarbeiten oder das Verlegen des Bodens gut an. Denn die Materialkosten sind dieselben, große Preisunterschiede entstehen allerdings zwischen dem Stundensatz eines Handwerkers und dem eigenen Arbeitseinsatz. Durchgeführt sollten diese Arbeiten nur, wenn Eigentümer über ein bestimmtes Maß and Handwerksfähigkeiten verfügen.

Quelle: BSB
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