Damit ein Gebäude ausreichend vor Feuchtigkeit geschützt ist, sollten vorgeschriebene Normen eingehalten werden. Das von außen auf das Gebäude einwirkende Wasser bzw. die Feuchtigkeit kann Schäden am und im Gebäude verursachen, wenn bauphysikalische Fehlkonstruktionen nicht ausreichend Wärme- und Feuchteschutz bieten. Zudem beeinflusst das Lüftungsverhalten der Bewohner den Feuchtegehalt der Luft.

Ein Gebäude ist unterschiedlichen Wasserquellen und Einflüssen ausgesetzt. Dazu gehören beispielsweise Regen- und Spritzwasser, die Bodenfeuchtigkeit sowie Druckwasser und nicht drückendes Wasser aber auch die Baufeuchte, Tauwasser sowie Wasserdampf. Auch der Grundwasserspiegel spielt eine wichtige Rolle. Um ein Gebäude von außen gut abzudichten und Schutz vor Wassereinfall zu bieten, sollten die Normen aus der DIN 4095 „Baugrund – Dränung zum Schutz baulicher Anlagen – Planung, Bemessung und Ausführung“ beachtet werden.

Zum Thema „Abdichtung“ gelten die Normen aus der DIN 18195 „Abdichtung von Bauwerken“ sowie Vorschriften, die sich beispielsweise auf die Abdichtung von Balkonen und Loggien, Innenräumen und befahrbaren Verkehrsflächen beziehen (DIN 18531 bis DIN 18535). Berechnungen über den Tauwasserausfall sollten bereits Teil der Bauantragsplanung sein; auch die Luftdichtheit von Gebäuden oder Berechnungen zur Dampfdruckverteilung spielen eine wichtige Rolle. Das Fachportal „Baunetz Wissen“ informiert über wichtige Aspekte und Anforderungen an den Feuchteschutz von Gebäuden.

Quelle: Baunetz Wissen
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Hauseigentümer, die im Besitz einer Bestandsimmobilie sind, deren Energieausweis im Mai 2021 zehn Jahre alt ist oder älter, müssen diesen überprüfen und ggfs. erneuern lassen. Soll die Immobilie verkauft, verpachtet oder neu vermietet werden, müssen die neuen Anforderungen erfüllt werden. Die gesetzliche Grundlage für die Richtlinien liefert das Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches am 1. November 2020 in Kraft getreten ist. Bis Ende April 2021 gelten noch die alten Vorschriften für Energieausweise der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014).

Anders als bisher verordnet, muss in dem neuen Energieausweis beispielsweise die Höhe der Treibhausgas-Emissionen verzeichnet werden. Verfügen die Hauseigentümer über einen Verbrauchsausweis, sind sie künftig dazu verpflichtet, detaillierte Angaben zur energetischen Bewertung der Immobilie zu machen. Diese Anforderung gilt bei Bedarfsausweisen bereits. Ebenso muss in dem neuen Energieausweis festgehalten werden, wann die nächste Untersuchung fällig ist.

Gebäudeenergieberater oder Fachexperten, die einen Energieausweis ausstellen, müssen gewährleisten, dass die Angaben vom Eigentümer zum Energiezustand des Hauses der Richtigkeit entsprechen. Für die Prüfung sind Energieausweisersteller auch weiterhin dazu berechtigt, die Immobilie vor Ort zu prüfen. Alternativ können die Prüfung und die Aufstellung von geeigneten Maßnahmen auch anhand von Fotos erfolgen. Bleiben Eigentümer oder Mieter in der Immobilie wohnen, muss zunächst kein neuer Energieausweis ausgestellt werden. Mit den neuen Richtlinien soll der Energieausweis aussagekräftiger werden als bisher. Die neuen Richtlinien gelten auch für Immobilienmakler.

Quelle: Zukunft Altbau
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Erhalten Mieter eine Betriebskostenabrechnung, haben sie ein Anrecht darauf, diese zu prüfen. Gemäß § 259 Abs. 1 BGB steht dem Mieter eine Belegeinsicht zu. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, dem Mieter Rechnungen und Zahlungsbelege zur Überprüfung vorzulegen. Im vorliegenden Fall (AZ VIII ZR 118/19) waren Mieter einer Mietwohnung zu einer Betriebskostennachzahlung von 1.262 Euro aufgefordert worden. Die Vermieterin legte ihnen die Rechnungen vor, allerdings nicht die Zahlungsbelege.

Da sich die Mieter weigerten, den Zahlungsbetrag zu begleichen, reichte die Vermieterin Klage ein. Das Amtsgericht Berlin-Neukölln hat der Zahlungsklage grundsätzlich stattgegeben. Die Beklagten (Mieter) hatten mit der Berufungsklage Erfolg. Das Landgericht (LG) Berlin wies die Klage der Vermieterin ab, auch die Revision der Klägerin vor dem Bundesgerichtshof (BGH) hatte keine Erfolg. Denn zu der Abrechnungspflicht der Vermieterin gehört auch die Vorlage von Zahlungsbelegen.

Wünschen die Mieter Einsicht in die Rechnungen und Belege, müssen sie keinen besonderen Grund dafür angeben. Ein allgemeines Interesse zur Einsicht reiche vollkommen aus. Der Mieter hat das Recht, die geforderten Rechnungsbeträge zu überprüfen. Solange diese nicht vorliegen, stehe den Mietern gemäß § 242 BGB ein temporäres Leistungsverweigerungsrecht zu. Dieses gilt solange, bis von Seiten der Vermieterin gemäß § 259 Abs. 1 BGB die begehrte Belegeinsicht gewährleistet wird.

Quelle: BGH
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Damit ein Hauswirtschaftsraum ein Stauwunder bleibt, bedarf es einer guten Planung und Organisation. Mit einer guten Einteilung und den richtigen Möbeln, lassen sich Lebensmittel, Putzmittel, Haushaltsgeräte und alle Dinge, die nicht im Flur oder in der Küche liegen sollen, sortieren und verstauen. Je nach Größe und Form des Hauswirtschaftsraums kommen unterschiedliche Gestaltungsvarianten infrage.

So können die Möbel und Ablageflächen beispielsweise in U-Form angeordnet werden. In der Mitte des Raumes bleibt Platz frei, rechts, links und an der Kopfseite verläuft eine Arbeitsfläche mit Ober- und Unterschränken. Raumhohe Schränke und Regale schaffen viel Stauraum und lassen die Geräte und Utensilien im Inneren der Schränke verschwinden. Wer an die oberen Etagen kommen muss, benutzt einen Klapptritt oder eine Leiter. Auch schaffen zusammenstellbare Schrankmodule jede Menge Raum und können den Raumgegebenheiten individuell angepasst werden.

Ist der Haushaltsraum schlauchförmig, eignet sich eine lange Schrankzeile an einer Wand mit intelligenten Hochschränken besonders gut. Wer sich eine neue Küche einbauen lässt, kann die alten Küchenmöbel für den Haushaltsraum umfunktionieren, auch wenn nicht alle gebraucht werden. Sollte der Haushaltsraum besonders klein sein und wenig Platz für Waschmaschine und Trockner haben, kann den Trockner auf die Waschmaschine gestellt werden und somit gleichzeitig als Stauraum für dreckige Wäsche dienen. Weitere funktionale Möbel, wie beispielsweise ein Schuhregal, Module für Wertstoffe oder eine Vorrichtung für Getränke und Flaschen bringen Ordnung in den Hauswirtschaftsraum und entlasten die anderen Räume in der Wohnung oder im Haus.

Quelle: Das Haus online
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Das Deutsche Institut für Urbanistik (DIU) hat im Januar 2021 eine Sonderveröffentlichung zum Thema „Aktive Bodenpolitik: Fundament der Stadtentwicklung“ herausgegeben. Vor dem Hintergrund der Bodenknappheit und der immerwährend steigenden Bodenpreise, sehen sich Städte und Kommunen in der Verantwortung, eine aktivere Bodenpolitik zu betreiben. Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem DIU und 14 Städten, welche sich mit der jeweiligen Bodenpolitik auseinandergesetzt und Handlungsempfehlungen entwickelt haben.

Das Ziel ist, auch in Zukunft eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung zu garantieren, die nicht von den Akteuren bestimmt wird, die die höchsten Bodenpreise aufrufen. Vielmehr sollen Flächen generiert werden, die dem sozialen Wohnungsbau, einer regen Wirtschaftspolitik mit tragfähigen Gewerbestrukturen sowie der Diversität und dem Klimawandel gerecht werden. Dabei liegt die Basis für die Neuaufstellung der kommunalen Bodenpolitik darin, die Liegenschaftspolitik strategischer auszurichten. Nicht die Veräußerung von Flächen soll im Zentrum stehen, sondern Flächenankäufe und die Nutzung der Flächen im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

In der Studie werden Handlungsempfehlungen präsentiert, wie eine aktive Boden- und Liegenschaftspolitik eine nachhaltige und soziale Stadtplanung garantieren kann. Dazu gehört beispielsweise, dass die vorhandenen Flächenreserven der Kommunen lediglich zum Zwecke des Gemeinwohls vergeben und bebaut werden. So soll bei der Vergabe von Grundstücken nicht mehr das Höchstgebotsprinzip gelten, sondern die Flächenvergabe aufgrund des besten Konzepts vergeben werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Einräumung eines Erbbaurechts bei der Flächenvergabe, sodass Grundstücke in öffentlicher Hand bleiben und langfristig eine anderweitige Nutzung möglich wäre. Die gesamte Studie steht auf der Internetseite des DIU zum Download bereit.

Quelle: DIU
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Um energieeffizient zu bauen, müssen rechtliche Vorgaben aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) eingehalten werden. Diese betreffen unter anderem die Wärmedämmung sowie die Stromerzeugung und -versorgung. Diese Aspekte und Methoden werden in einem bautechnischen Konzept festgelegt, genauso wie die Art der Beheizung und Angaben zum Energiebedarf eines Hauses. Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche bautechnische Konzepte, welche auf einer energieeffizienten Bauweise beruhen: das Passivhaus, das Nullenergiehaus oder das energieautarke Haus.

Damit Bauherren von staatlichen Förderungen im Bereich energieeffizientes Bauen profitieren können, müssen Standards eingehalten werden. Diese werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorgegeben. Als KfW-Referenzgebäude gelten die Objekte, die sich an die Vorgaben aus dem GEG halten. Die Einteilung in ein KfW-Effizienzhaus 50, 40 oder 40 Plus definiert Standards, die über die Mindeststandards des Referenzgebäudes hinausgehen und für welche andere Fördersummen beantragt werden können.

Doch zum energieeffizienten Bauen gehören noch viele weitere Aspekte als die Dämmung, Beheizung und Stromversorgung. Vor allen Dingen dann, wenn man neben der Kostenersparnis auch die Umwelt nachhaltig mitgestalten möchte. So sollte darauf geachtet werden, nur Baustoffe zu verwenden, die eine gute Energiebilanz haben. Holz beispielsweise hat sehr gute Dämmeigenschaften. Leichtbetonbaustoffe aus der Region verbrauchen wenig Energie bei der Herstellung sowie beim Transport und gelten deshalb ebenfalls als energieeffizient. Sowohl das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) als auch die Datenbank ÖKOBAUDAT informieren über unterschiedliche Baustoffe und ihre Energieeffizienz.

Quelle: Immowelt AG
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Der Immobilienverband Deutschland IVD liefert auf seiner Internetseite hilfreiche Informationen dazu, wie sich die Kosten für die Nutzung von Räumlichkeiten in der Wohnung oder im Haus als Arbeitszimmer absetzen lassen. Denn mit der Corona-Krise gehen Veränderungen in der Arbeitswelt einher: Es kommt zur Verlagerung des Arbeitszimmers ins Homeoffice. Daher haben Arbeitnehmer gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 b Satz 4 EstG ein Anrecht auf eine Homeoffice-Pauschale.

Anders als bei der Absetzung eines häuslichen Arbeitszimmers gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 b Sätze 2 und 3 EstG ist es bei der Homeoffice-Pauschale keine Voraussetzung, dass das es sich bei dem Arbeitszimmer um einen separaten Raum handelt, der mindestens zu 90 Prozent zu Arbeitszwecken genutzt wird. So erhalten Arbeitnehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler die Homeoffice-Pauschale auch dann, wenn beispielsweise eine Arbeitsecke im Wohnzimmer oder der Esstisch in der Küche als Arbeitsraum genutzt und die Räume auch zu privaten Zwecken genutzt werden.

Ein weiterer Unterschied zur steuerlichen Absetzung des häuslichen Arbeitszimmers besteht darin, dass die Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Kalendertag nur für die Homeoffice-Arbeitstage berechnet wird und nicht als Jahresbetrag ausgezahlt wird. Unter „Kalendertage“ sind die Tage zu verstehen, an denen die gesamte berufliche oder betriebliche Tätigkeit zum größten Teil von zu Hause aus ausgeführt werden muss. Ausgenommen sind die Tage, an denen der Arbeitnehmer von einem anderen Ort aus arbeitet. Die Höchstgrenze der Homeoffice-Pauschale liegt bei 600 Euro und entspricht 120 Kalendertagen. Die Pauschale gilt stets für eine Person. Nutzen mehrere Personen eines Haushalts die Wohnung als Arbeitszimmer, kann diese pro Kopf abgerechnet werden.

Quelle: IVD
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Wenn es an die Einrichtung eines Tiny Houses geht, ist eine intelligente Raumplanung gefragt. Denn auf wenig Platz muss möglichst viel Stauraum geschaffen werden, ohne dass die Wohnqualität darunter leidet. Multifunktions-Möbel sind nicht nur praktisch, sondern sehen meistens auch gut aus. Wenn es darum geht, optisch mehr Raum zu schaffen, haben Besitzer eines mobilen Zuhauses unterschiedliche Möglichkeiten dazu.

Große Fenster sowie helle Wände und Bodenbeläge bringen viel Licht ins Tiny House und lassen es groß und geräumig wirken. Um ein einheitliches und ruhiges Bild zu schaffen, sollten Bewohner sich für einen Einrichtungsstil sowie für eine einheitliche Farbgestaltung entscheiden. Wenn es um die Lichtplanung geht, sollte möglichst auf große Deckenlampen verzichtet werden. Besser geeignet sind eingebaute Panels und Strahler, die deutlich weniger Platz einnehmen. Auch eine indirekte Beleuchtung sorgt für eine angenehme Wohnatmosphäre.

Die Ecken spielen bei der Einrichtung eines Tiny Houses ebenfalls eine wichtige Rolle. Diese sollten gut und praktisch genutzt werden. So bietet eine Küche mit passgenauen Schränken und Regalen, die übers Eck gehen, reichlich Platz. Wegklappbares oder ausziehbares Mobiliar, wie ein Küchentisch oder ein Gästebett, lassen den Raum schnell wieder groß wirken. Weitere hilfreiche Tipps, wie das Badezimmer, das Schlafzimmer oder ein Arbeitsbereich im Tiny House eingerichtet werden können, finden Interessenten auf der Internetseite der Zeitschrift „Das Haus Online“.

Quelle: Das Haus Online
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Dass Innenstädte neue Konzepte brauchen, um auch in Zukunft lebendig zu bleiben, zeichnete sich bereits vor der Corona-Pandemie ab. Doch die Entwicklungen zu einem zunehmenden Ladensterben und zu einem Wachsen des Online-Handels beschleunigen die Verödung der Innenstädte. Um dem Strukturwandel so zu begegnen, dass Innenstädte für Bürger attraktiv bleiben und multifunktional genutzt werden, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seine „Dialogplattform Einzelhandel“ ins Leben gerufen.

Experten aus den Bereichen Handel, Logistik und Kultur sowie Vertreter aus unterschiedlichen Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften und Bund und Kommunen erarbeiteten gemeinsam Konzepte für eine innovative und nachhaltige Stadtplanung. Im Zentrum steht das Vorhaben des Bundes, den Einzelhandel auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten. Zumdem sollen neue Angebote für die Innenstädte geschaffen werden, damit die Innenstädte jenseits des Einzelhandels attraktiv und lebendig bleiben.

Die „Dialogplattform Einzelhandel“ wurde im Auftrag des BMWi von dem Institut für Handelsforschung (IFH) Köln aufgebaut. „Best-Practice-Beispiele“ aus unterschiedlichen Städten sind nur einige Ideen und Handlungsempfehlungen. In Hamburg beispielsweise wird die Stadt als „Erlebnisraum Innenstadt“ interpretiert. In Stuttgart gibt es ein kooperatives Stadtteilmarketing unter dem Motto „Stadtteil als Marke“. Kooperationen zwischen Handelsunternehmen und anderen Akteuren sind wünschenswert und vorteilhaft. So können zum Beispiel durch die gemeinschaftliche Nutzung der Fläche Kosten gesenkt werden und innovative Konzepte entstehen, die die Einwohner wieder in die Städte ziehen.

Quelle: BMWi
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Mit dem „Leitfaden zur Sanierung eines Fachwerkhauses“ möchte der Verband Privater Bauherren (VPB) Eigentümer oder Kaufinteressenten eines Fachwerkhauses über die Besonderheiten der Immobilie informieren. Denn ein Fachwerkhaus bedarf einer besonderen Pflege. Für die notwendigen Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten gelten andere Bestimmungen als bei Neubau- und Bestandsimmobilien. Eigentümer haben beispielsweise die Möglichkeit, die Sanierungskosten von der Steuer abzusetzen.

Aufgrund der besonderen baulichen Bestimmungen eines Fachwerkhauses gelten auch andere Anforderungen an die Erhaltung der Immobilie. Die Dämmung und Beheizung des Gebäudes ist ein wichtiges Thema, da die atypische Fassade eine Außendämmung ausschließt. Ob eher eine Innendämmung oder ein alternatives Heizsystem geeignet ist, kann durch eine Bauuntersuchung eines Sachverständigen in Erfahrung gebracht werden. Dieser legt in einem Sanierungsgutachten fest, welche baulichen Maßnahmen und Sanierungsarbeiten durchgeführt werden sollten. Wichtig hierbei ist die Einhaltung einer bautechnisch sinnvollen Reihenfolge. Die Auflagen der Denkmalschutzbehörden unterschieden sich regional.

Grundsätzlich sind Eigentümer von denkmalgeschützten Fachwerkhäusern gesetzlich nicht dazu verpflichtet, einen Energieausweis vorzulegen. Welche baulichen Probleme bei Fenstern, Türen, im Keller oder im Treppenhaus eines Fachwerkhauses auftreten und mit welchen Maßnahmen diese behoben werden können, instruiert der Leitfaden des VPB. Ebenso verschafft er einen Überblick über die Fachwerkarchitektur in Deutschland oder darüber, wie sich ein Zierfachwerk von einem konstruktiven Fachwerk unterschiedet.

Quelle: VPB
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