Die Studie „Urbane Quartiere und Mixed-Use-Immobilien – Neue Elemente und Strategien der Immobilienentwicklung“ des international tätigen Immobilienberaterunternehmens Catella beschäftigt sich mit den Re-Urbanisierungstendenzen in Deutschland. In der Studie definiert Catella unterschiedliche Modelle von „Urbanen Quartieren“ und benennt ihre Charakteristika. Außerdem benennt die Studie Themenfelder, die Investoren bei der Planung und Umsetzung von Projekten beachten sollen. Dazu werden Beispiele von renommierten Quartieren aus Deutschland, Frankreich, Niederlanden und Schweden herangezogen.

Während Catella im Jahre 2010 nur sechs Projekte als „Urbane Quartiere“ in Deutschland identifiziert hat, sind es bis Mitte 2019 bereits 54 Projekte. Die Nachfrage nach Wohn- und Lebenskonzepten, welche die Bereiche Wohnen, Freizeit- und Kulturangebote, Arbeit und Handel miteinander verbinden und sich durch eine gute Infrastruktur sowie „kurze Wege“ auszeichnen, steigt zunehmend.

Um sowohl die Funktionalität des Gebäudes und des Quartiers als auch die äußere Akzeptanz innerhalb der Stadt und Kommune zu gewährleisten, empfiehlt Catella die Bereiche „Verdichtung und Urbanität“, „Mobilität“, „Konnektivität“ und „Identität“ bei der Planung und Konstruktion der Quartiere zu beachten. Ziel ist, eine gute Atmosphäre innerhalb des Wohnkomplexes und in der Wirkung auf Außenstehende zu schaffen. Fühlen sich die Menschen in Ihrer Umgebung wohl, setzen Sie sich mehr für Ihren Lebensraum ein. Auch die Bereiche seniorengerechtes, barrierefreies, energieeffizientes und bezahlbares Wohnen sollen weiterentwickelt werden. Insgesamt sehen die Autoren der Studie mehr Chancen als Risiken in der Entwicklung von „Urbanen Quartieren“.

Quelle: Catella 
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Um beim Bau, bei der Sanierung oder der Einrichtung eines Hauses Brandgefahren zu minimieren und den Ausbruch eines Feuers zu vermeiden, stellt der Bauratgeber Deutschland hilfreiche Tipps zusammen, wie sich Eigentümer und Mieter vor Brand schützen können. Wichtig ist, das Thema Brandschutz von Anfang an in die Hausbauplanung zu integrieren. Ob bei der Installation elektronischer Geräte, bei der Auswahl der Photovoltaikanlage oder der Dämmstoffe – halten sich Bewohner an die Vorschriften, ist das Haus vor Feuer geschützt.

Viele Menschen vermuten vor allem in der Küche zahlreiche Brandgefahren. Ob Backofen, Kühlschrank oder Dunstabzugshaube – sind die Geräte vorschriftsmäßig platziert und installiert, kann Nichts passieren. So sollten vorgeschrieben Mindestabstände zwischen Kochfeld und Abzugshaube genauso eingehalten werden, wie der Abstand zwischen dem Kühlschrank und der Wand. Demnach sollte die angebrachte Leiste an der Rückwand des Kühlschranks nicht abmontiert, der Backofen über drei Schalter gesichert werden und der Zugang zum Sicherungskasten und dem Hauptwasserhahn frei sein.

Eine Photovoltaikanlage oder das Material für die Dämmung des Hauses stellen an sich keine Brandgefahr dar. Dennoch sollten Bewohner an ihrem Haus einen Blitzableiter anbringen. Dieser schützt nicht nur vor einem Blitzeinschlag, sondern ist auch die Voraussetzung für den Versicherungsschutz. Ein an die Photovoltaikanlage angebrachter Abschaltmechanismus schützt zusätzlich im Ernstfall. Bei der Auswahl des Dämmmaterials ist die Beratung eines Experten ratsam.

Quelle: Bauratgeber Deutschland
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Wer ein Haus kauft oder erbt, muss sich mit dem Thema Gebäudesanierung auseinandersetzen. Viele Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind freiwillig und müssen nicht zwingend umgesetzt werden. Einige Maßnahmen sind jedoch gesetzliche Vorschriften und eine Pflicht für jeden Hauskäufer oder Hausbesitzer. Zu beachten ist, dass sich der Staat an den Kosten für die Sanierung des Gebäudes mit rentablen Förderleistungen beteiligt.

Die gesetzlichen Vorschriften für die Gebäudesanierung gelten für die Dämmung des Daches und der Außenwände sowie für den Austausch eines alten Heizkessels. Wer seine Immobilie nach dem 01.02.2002 gekauft oder geerbt hat, ist dazu verpflichtet, sein Dach oder die oberste Geschossdecke mit einem Dämmwert von nicht weniger als 0,24 W/(m2K) zu dämmen. Fand seitdem kein Eigentümerwechsel statt, muss das Dach nicht gedämmt werden. Das Dämmen der Außenwände ist freiwillig. Entscheiden sich Eigentümer für eine Dämmung der Außenwände, muss die Umsetzung den Vorschriften der Energieeinsparverordnung EnEV-2009 für Gebäude entsprechen.

Der Austausch eines alten Heizkessels und die Sanierung der Heizrohre ist für alle Besitzer eines Ein- oder Mehrfamilienhauses Pflicht. Wurde der Heizkessel vor dem 01.10.1978 eingebaut, muss er alsbald ausgetauscht werden. Dieser verschmutz nicht nur die Umwelt mit CO2 sondern verursacht auch hohe Energiekosten. Ein Schornsteinfeger überprüft das Alter des Heizkessels. Wechseln Eigentümer ihre alten Heizkessel nicht aus, drohen Strafen von bis zu 50.000 Euro. Auch müssen die Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller und in anderen nicht beheizten Räumen gedämmt sein.

Quelle: Energiesparen im Haushalt
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In Berlin streiten sich eine Vermieterin und die Mieter einer Erdgeschosswohnung in Berlin über die Erhöhung der Monatsmiete vor dem Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg (AZ 66 S 153/18). Die Vermieterin möchte die Nettokaltmiete von bislang monatlich 647,19 Euro auf monatlich 717,65Euro, mit Wirkung zum 01. Dezember 2017, anheben. Bezug nimmt Sie auf den zu der Zeit aktuellen Mietspiegel für die ortsübliche Vergleichsmiete in Berlin. Diese Erhöhung beklagt der Mieter und beabsichtigt, die Erhöhung der Nettokaltmiete auf 650,89 Euro zu begrenzen. Mit seiner Klage har er teilweise Erfolg.

Zwar ist die Vermieterin mit der Forderung nach einer Erhöhung der Miete im Recht, allerdings nicht in der angestrebten Höhe. Der Mittelwert des Feldes K5 im Mietspiegel 2017 weist eine Nettokaltmiete von 7,48 Euro pro Quadratmeter auf, somit darf die monatliche Nettokaltmiete auf 693,55 Euro angehoben werden. In diesem Zusammenhang überprüft das Amtsgericht ebenfalls die Einstufung der Wohnungsmerkmalgruppen. Die gegenteiligen Einschätzungen der Parteien bezüglich des Erhaltungszustands des Gebäudes sowie des vom Mieter genutzten PKW-Parkplatzes werden vom Berufungsgericht geprüft.

Laut Bewertung der Aktenlage und des vorliegenden Fotomaterials widerlegt das Amtsgericht die Behauptung der Mieter, es läge ein schlechter Erhaltungszustand des Gebäudes vor. Ein weiterer Streitpunkt bezieht sich auf den vom Mieter genutzten Tiefgaragenstellplatz im Wohnanwesen. Laut Einschätzung des Vermieters stelle dieser ein „wohnwerterhöhendes Merkmal“ dar und wurde als „zur Verfügung gestelltes Pkw-Parkplatzangebot in der Nähe“ bezeichnet. Dem widerspricht das Amtsgericht und gibt dem Mieter Recht, denn für den Zugang und die Nutzung des Stellplatzes wurde ein eigenständig abgeschlossener entgeltlicher Vertrag abgeschlossen.

Quelle: LG Berlin
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Türen spielen im Haus und in einer Wohnung eine zentrale Rolle. Doch eine Haustür, die den Innenbereich vom Außen trennt, muss andere Anforderungen erfüllen als eine Zimmertür. Damit eine Tür eine gute Wärmedämmung, Sicherheit und Langlebigkeit garantiert, sollte bei der Auswahl das Augenmerk auf das Material und die Verarbeitung sowie auf die Konstruktion und Qualität gelegt werden. Natürlich spielen auch Optik und Design eine wichtige Rolle, auch wenn aufgrund der langen Lebensdauer von Türen von etwa 50 Jahren eher zu einem zeitlosen Design geraten wird.

Haustüren werden in der Regel aus Aluminium, Kunststoff und Holz gefertigt. Eine gute Wärmedämmung besitzen vor allen Dingen Haustüren aus Holz. Wärmedämmende Türen aus Kunststoff gibt es in unterschiedlichen Widerstandsklassen, so kann die Auswahl auf das jeweilige Budget angepasst werden. Während Holz eine intensive Oberflächenpflege benötigt, sind Kunststofftüren sehr pflegeleicht. Auch robuste Haustüren aus Aluminium sehen nicht nur schick aus, sondern sind auch besonders leicht zu pflegen.

Bei der Auswahl einer Zimmertür oder einer Tür im Innenbereich wird oftmals zunächst auf die Funktionalität und Optik geachtet. Neben Kunststoff- und Holztüren sind auch Glastüren im Hausinneren sehr beliebt. Denn Glastüren sind sehr lichtdurchlässig und kreieren Helligkeit, Weite und ein offenes Raumgefühl. Klassische Türkonstruktionen lassen sich außerdem durch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten erweitern. Ob mit Flügeltüren, Schiebe- oder Falttüren, es gibt vielzählige Varianten, um Räume voneinander abzugrenzen.

Quelle: Immowelt AG
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Die Studie „Mangelware Wohnraum – Ökonomische Folgen des Mietpreisbooms in deutschen Großstädten“ des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) untersucht den Stand und die Entwicklungen der Mietkostenbelastung anhand der Einkommensklassen in West- und Ostdeutschland und legt ein besonderes Augenmerk auf die zunehmend wachsenden Großstädte. In diesem Zusammenhang porträtiert die Studie ebenfalls die Entwicklungen des Wohnflächenkonsums sowie allgemeine Entwicklungen des Wohnungsbaus- und Angebots in deutschen Großstädten.

Zunächst sei zu erwähnen, dass die meisten Haushalte in Deutschland zur Miete wohnen. Trotz des Mietpreisbooms und der steigenden Mieten, vor allen in Großstädten wie Berlin, München oder Stuttgart, wo die Mieten in den letzten Jahren um 80 bis 100 Prozent gestiegen sind, ist zu verzeichnen, dass die Mietkostenbelastung der Haushalte seit 2010 auf einem relativ konstanten Niveau geblieben ist. Somit bleibt, gemessen am monatlichen Nettoeinkommen, der Anteil der Bruttokaltmiete in den letzten Jahren in allen Einkommensklassen relativ gleich hoch.

Allerdings ist ein großer Rückgang des Wohnflächenkonsums und ein Anstieg des „Crowdingphänomens“ zu beobachten. Somit leben durchschnittlich mehr Personen auf weniger Wohnraum als noch vor ein paar Jahren. Ein Grund dafür sind die hohen Mietaufschläge, die bei einer Neuvermietung bezahlt werden müssen. Somit bleiben Mieter, auch bei einem wachsenden Haushalt lieber in derselben, oftmals zu kleinen, Wohnung wohnen. Andersherum ziehen Mieter aus zu großen Haushalten seltener aus, weil es auf dem Wohnmarkt kaum vergleichbare Preis-Leistungs-Angebote gibt.

Quelle: FGW
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Wer von einem Eigenheim träumt, sollte über den Bau oder Bezug eines Reihenhauses nachdenken. Denn Reihenhäuser bringen im Vergleich zu freistehenden Einfamilienhäusern viele Vorteile mit sich. Wichtige und entscheidende Aspekte sind die niedrigeren Grundstückspreise und die geringeren Baukosten. Durch die aneinander liegenden Häuserwände sorgen Reihenhäuser außerdem per se für eine gute Dämmung und Heizenergiebilanz.

Wer glaubt, das Leben in einem Reihenhaus sei aufgrund der Nähe zu den Nachbarn mit einem hohen Lärm- und Geräuschpegel verbunden, irrt sich. Denn heutzutage ist der Baustandard auch bei Reihenhäusern sehr hoch, zusätzlich sorgt eine moderne Schallisolierung für ausreichend Lärmschutz. Durch eine moderne Architektur vieler Neubauten bieten Reihenhäuser trotz der verdichteten Bauform ausreichend Platz für geschützte Freibereiche und Grünflächen.

Vor allem für junge Familien, für die der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum Eigenheim spielt, eignet sich ein Reihenhaus besonders gut. Auch wenn im Vergleich zu einem freistehenden Einfamilienhaus der Grundriss meist vorgegeben ist und wenig Gestaltungsspielraum bietet, besitzen Reihenhäuser einen Garten und Grünflächen. Zu beachten ist außerdem, dass Reihenhäuser meistens in zentralen Lagen gebaut werden und eine gute Anbindung in das Stadtzentrum haben. Gerade in Zeiten der Bauland- und Wohnungsknappheit in Großstädten und Ballungsgebieten bringt neben den wirtschaftlichen Aspekten die Lage von Reihenhäusern große Vorteile.

Quelle: Bautipps / Hausjournal
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Wie effiziente und umweltschonende Wohnungssanierung funktionieren kann, zeigt die Non-Profit-Organisation Energiesprong aus den Niederlanden. Die internationale Initiative hat sich zum Ziel gemacht, Bestandsimmobilien in sogenannte Net Zero Häuser umzuwandeln und die Energiewende in der Wohnungswirtschaft und Bauindustrie umzusetzen. Als Projektsteuerer schafft das Energiesprong Team die richtigen Marktvoraussetzungen dafür, dass innovative Unternehmen in die Sanierung von Net Zero Häusern investieren und diese weiterentwickeln.

Doch was genau sind Net Zero Häuser und wie funktioniert das System? Durch den Einsatz von industriell vorgefertigten Fassaden, smarten Heiz- und Kühlanlagen sowie gedämmten Solaranlagen für Häuserdächer, werden energieraubende und veraltete Bestandsimmobilien saniert und modernisiert. Durch die serielle Fertigung der Baumodule sinken, bei langjähriger Qualitäts-, Funktions- und Einspargarantie, die Baukosten. Auch die Sanierungszeit verringert sich erheblich, denn die Fassaden- und Dachelemente sowie die vorgefertigten Haustechnikmodule können innerhalb von drei bis zehn Tagen angebracht werden.

In den Niederlanden hat Energiesprong bereits mehr als 4.500 Gebäude saniert- und modernisiert. Mit der Unterstützung der internationalen Organisation Energiesprong und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ein Accelerator Programm für die Entwicklung und Umsetzung von Sanierungslösungen. Mit dem Projekt „Serielle Sanierung von Mehrfamilienhäusern“ sollen im Austausch mit der Wohnungswirtschaft und Bauindustrie Prototypen geschaffen werden, mit denen langfristig serielle energiesparende und umweltfreundliche Sanierungen ermöglicht werden und klimaneutrales und bezahlbares Wohnen stattfinden kann.

Quelle: Energiesprong / dena
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Der Kläger eines Rechtsstreits gegen das Finanzamt (AZ 13 K 1216/16 E) musste aus beruflichen Gründen einen zweiten Wohnsitz in der Nähe seines neuen Arbeitsplatzes aufnehmen, da dieser abseits seines eigentlichen Lebensmittelpunkts lag. So bezog er ab dem 01. Juni 2014 eine zweite Wohnung und machte in seiner Steuererklärung 2014 Forderungen in Höhe von 10.325 Euro für die doppelte Haushaltsführung geltend. Diese setzten sich aus sieben Monatsmieten (660 Euro zuzüglich 120 Euro Betriebskostenvorauszahlung) sowie Strom- und Telefonkosten, Rundfunkbeiträgen und der Absetzung für Abnutzung (AfA) von angeschafften Einrichtungsgegenstände zusammen.

Ebenso machte der Angestellte Aufwendungen für geringfügige Wirtschaftsgüter (Möbel, Haushaltsartikel) in Höhe von 3.495,60 Euro geltend. Auch die von ihm gezahlte Maklercourtage gab er als Werbungskosten an. Das Finanzamt erkannte die Unterkunftskosten in Höhe von 6.830 Euro für die doppelte Haushaltsführung, inklusive Strom, Telefon, Rundfunkbeitrag, Sonstiges und AfA an und berücksichtigte ebenfalls die Werbungskosten für die Maklercourtage. Allerdings war das Finanzamt der Ansicht, dass die Ausgaben für die Aufwendungen für geringfügige Wirtschaftsgüter in Höhe von 2.917,61 Euro zwar als Werbungskosten anzuerkennen seien, doch gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) nur beschränkt erstattet werden können.

In dem Steuerjahr 2014 sind insgesamt Kosten in Höhe von 9.747,44 Euro (inklusive geringfügige Wirtschaftsgüter) angefallen. Laut Finanzamt können diese lediglich mit einem Höchstbetrag von 8.000 Euro erstattet werden, da sich der Restbetrag von 1.747,44 Euro auf die nur anteilig zu berechnenden Werbungskosten der Möbel und Haushaltsartikel beziehe. Diesen Entscheid lässt der Kläger prüfen und bekommt Recht, denn das Finanzamt habe die Werbungskosten zu Unrecht gekürzt. Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände gehören bei einer doppelten Haushaltsführung im Inland gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 4 EStG nicht zu denjenigen Unterkunftskosten, die nur anteilig bezogen geltend gemacht werden können.

Quelle: FG Düsseldorf
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Wer seinem Zuhause einen neuen Anstrich verleihen möchte oder eine neue Wohnung bezieht, hat in puncto Wandgestaltung zahlreiche Möglichkeiten. Ob mit bunten Wandfarben, Muster- oder Fototapeten oder mit Kalk-, Lehm- und Rollputz, den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Neuartigen Wandpaneelen aus Holz, Kunststoff oder nachwachsenden Rohstoffen eignen sich besonders gut für die Gestaltung von Küchenwänden oder Bädern. Räume, denen man lediglich ein paar neue Akzente verleihen möchte, können mit dekorativen Wandtattoos verschönert werden.

Je nach Raum und seiner Gegebenheit, müssen Wandbeläge bestimmten Bedingungen standhalten. Vor allen in feuchten Räumen ist die Wahl der Tapete oder der Farbe entscheidend. Nassabriebklassen geben Auskunft über die Wasch- und Scheuerbeständigkeit der Farbe. Eine Latex- oder Vinylbeschichtung sowie Glasfasertapeten beispielsweise, bieten hohen Schutz in besonders beanspruchten Räumen.

Ganz gleich für welche Wandgestaltung man sich entscheidet, wichtig ist, dass die Wandbeläge diffusionsoffen sind und keine Schadstoffe an den Raum abgeben. Wer zusätzlich auf Nachhaltigkeit achten möchte, sollte sich bei der Wahl seines Wandbelags für eins mit Umweltabzeichen entscheiden. Vor allem Lehm- und Kalkputze gelten als besonders umweltschonend.

Quelle: bau-welt
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