Die Kampagne „Deutschland macht‘s effizient“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verfolgt das Ziel, einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu fördern, in dem Bürger und Bürgerinnen erneuerbare Energien effizient in den Alltag integrieren und nutzen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss der Umgang mit Energien verbessert und in allen Lebensbereichen vollzogen werden. Der Label-Lotse des BMWi erklärt Verbrauchern und Verbraucherinnen die vielzähligen und unterschiedlichen Energielabels und unterstützt beim Kauf eines umweltschonenden Haushaltsgeräts.

So erklärt der Label-Lotse nicht nur den Unterschied zwischen den Energieeffizienzklassen A+++ bis D, sondern informiert zudem über die Bedeutung aller weiteren Angaben und Symbole auf den von der Europäischen Union eingeführten Energieverbrauchskennzeichnungen. Eingeteilt in sechs Gerätegruppen gibt der Label-Lotse eine hilfreiche Entscheidungshilfe beim Kauf von Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Geschirrspülern, Fernsehgeräten sowie Beleuchtung. Alle Themenbereiche enthalten eine detaillierte Checkliste, die vor dem Kauf eines Haushaltsgeräts als Informationsgrundlage dient und mit derer Verbraucher und Verbraucherinnen ihre individuellen Anforderungen an das Gerät spezifizieren können.

So gibt der Label-Lotse beispielsweise einen Überblick darüber, welches Fassungsvermögen ein Wäschetrockner für eine Familie mit vier Personen benötigt, wie viel Liter Nutzinhalt ein Kühlschrank je nach Personenanzahl im Haushalt haben sollte oder er gibt einen Überblick über die vielzähligen Arten von Lampensockeln und Lampenfassungen sowie Informationen dazu, welche Farbtemperaturen sich für welches Zimmer am besten eignen. Der Label-Lotse des BMWi stellt ein umfangreiches Informationsangebot mit Ratgebern und Entscheidungshilfen zusammen und gibt hilfreiche Energiespartipps sowie Informationen zu unterschiedlichen Geräteherstellern.

Quelle: BMWi
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Viele Eigentümer einer Erdgeschosswohnung erfreuen sich an einer angrenzenden privaten Gartenfläche. Dieser Garten gehört gemäß § 3 Abs. 2 des Wohnungseigentumsgesetz zum Gemeinschaftseigentum der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Erwerben die Eigentümer der Erdgeschosswohnung das Sondernutzungsrecht für die Gartenfläche, können sie diesen privat nutzen und die Miteigentümer von der Nutzung des Gartens ausschließen.

Ein Eigentümerpaar einer Erdgeschosswohnung brachte in ihrem unter dem Sondernutzungsrecht stehenden Garten eine Außentreppe an, die zum Balkon ihrer Wohnung führte. Die WEG entschied in einer Eigentümerversammlung per Mehrheitsbeschluss, die Treppe solle auf Kosten der Gemeinschaft abgebaut werden. Das Anbringen der Treppe sei, laut WEG, unzulässig und verändere die äußere Gestalt des Gemeinschaftseigentums. Zum Zeitpunkt der Klage war der individuelle Beseitigungsanspruch bereits verjährt. Die Eigentümer der Erdgeschosswohnung waren mit dem WEG-Beschluss nicht einverstanden und erhoben dagegen Klage (AZ 55 S 18/19).

Das Amtsgericht Berlin-Lichtenberg lehnte diese ab, auch die Berufungsklage hatte keine Aussicht auf Erfolg. So bekräftigte das Landgericht Berlin das Urteil des Amtsgerichts, mit der Begründung, die Außentreppe entspräche laut § 21 Abs. 4 WEG nicht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung. Demnach stelle die angebrachte Treppe eine langfristig angelegte gegenständliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums dar und gemäß § 22 Abs. 1 WEG eine bauliche Veränderung. Die Verjährung des individuellen Beseitigungsanspruchs sei in diesem Fall unbeachtlich. Ein vorliegender Beschluss der Eigentümer über die Erlaubnis zu Erweiterung oder einen Umbau des Balkons zur Terrasse sei für das Urteil ebenso unerheblich, denn der Inhalt des Beschlusses muss nicht unbedingt den Anbau einer Außentreppe beinhalten.

Quelle: LG Berlin
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Wohnen im Souterrain? Viele Menschen denken dabei zunächst an einen umgebauten Kellerraum, der wenig Tageslicht hineinlässt oder nur begrenzten Wohnraum bietet. Auch die Sorge vor Einbrechern oder vor Ungeziefer bereiten vielen Wohnungssuchenden Sorge. Doch eine Souterrainwohnung bietet auch viele Vorteile und mit der passenden Gestaltung, Einrichtung und Lichtkonzeption verwandelt sich das Souterrain schnell in modernen und attraktiven Wohnraum.

Einer der ausschlaggebenden Gründe dafür, dass Souterrainwohnungen immer beliebter werden, sind die Mietpreise. Gerade in Städten mit Wohnungsmangel und steigenden Mieten bieten die sich im Unter- oder Kellergeschoss befindenden Wohnungen eine kostengünstige Alternative. Zusätzlich profitieren die Mieter einer Souterrainwohnungen von einer angenehmen Kühlfunktion an heißen Sommertagen sowie einer guten Isolierung und Dämmung im Winter. Denn durch die teils in der Erde eingebettete Lage sorgt die passive Raumkühlung für ein angenehmes Raumklima sowie niedrigere Temperaturen im Sommer. Gleichzeitig erwärmen die oftmals durch den Keller verlaufenden Heizungsrohre die Räume im Winter; die in die Erde eingelassenen Wände halten die Wärme im Raum.

Damit eine Souterrainwohnung nicht erdrückend wirkt, sollte das Augenmerk auf den Einbau von Fenstern sowie auf die Lichtkonzeption gelegt werden. Vor allem an Stellen, wo der Sonnenlichteinfall am stärksten ist, sollten große Fenster eingebaut werden. Lichtschächte, die vorher ausgehobelt werden, bilden eine gute Möglichkeit, Tageslicht in die Wohnung zu lassen. Streicht man diese von innen mit weißer Farbe, wird die Raumgröße optisch erweitert und die Lichtzufuhr optimiert. Dasselbe gilt für die Fensterlaibung. Zudem sollte bei der Wandgestaltung lediglich mit heller Farbe, jedoch nicht mit Pastelltönen gearbeitet werden. Ein Bodenbelag in hellen Erdtönen und aus natürlichen Materialien wie Holz oder Kork bietet nicht nur eine ansprechende Optik, sondern sorgt auch für Helligkeit in den Räumen.

Quelle: Das Haus online
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Bereits vor der Corona-Krise war ein Anstieg in Investitionstätigkeiten in der alternativen Assetklasse Land- und Forstimmobilien zu beobachten. Dieser Trend setzt sich fort – die Nachfrage nach Acker- und Waldflächen unter Investoren steigt auch weiterhin. Denn Land- und Forstimmobilien versprechen, laut Immobilienexperten, eine hohe Rendite, da die Werte für Grund und Boden fortdauernd erhalten bleiben.

Diese Entwicklung haben auch die Experten des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International erkannt und vermitteln gewinnbringende Acker- und Waldflächen nun auch in Deutschland und weltweit. Bereits in Neuseeland, Australien und Kanada hat sich das Beratungsunternehmen zu einem der führenden Vermittlungsunternehmen von Land- und Forstimmobilien etabliert. Laut Experten sind Investments im Bereich der Acker- und Landwirtschaft sowie in der Wald- und Forstwirtschaft eine gute Ergänzung zum Investment-Portfolio und senken gleichzeitig das Gesamtrisiko. Auch aus erbschaftssteuerlicher Sicht oder beispielsweise durch steuerliche Begünstigungen bei Wiederanlagen nach einem Verkauf von Agrarflächen ist die Investition in Land- und Forstimmobilien interessant.

Während landwirtschaftliche Flächen immer knapper werden, steigen die Preise für landwirtschaftliche Immobilien sowie die Pacht- und Bodenpreise in den letzten Jahren stetig an. Auch die Weiterentwicklung und die Umstellung der Stromproduktion aus erneuerbare Energien sowie das Thema Umweltschutz sind wichtige Gründe und Faktoren, die für Land- und Forstinvestments sprechen. Denn sowohl die Nachfrage nach Pflanzen, die für die Energieproduktion eine elementare Rolle spielen als auch die Nachfrage nach Holz, einem der wichtigsten Roh-, Bau- und Werkstoffe, garantieren Investoren, dass Land- und Forstimmobilien eine sichere und stabile Anlageform sind.

Quelle: Colliers
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Eigentümer eins Hauses, die das Dachgeschoss ausbauen möchten, müssen auf einiges achten, wenn aus einer Abstellkammer künftig nutzbarer Wohnraum werden soll. So müssen neben einer guten Dämmung des Dachs neue Dachfenster eingebaut oder gegen alte ausgetauscht und der Wohnraummuss gut gegen Hitze geschützt werden. Auch eine gute Luftzirkulation gehört zu einem gesunden Wohnklima und guten Wohnkomfort dazu. Bauphysikalisch gehört ein Dachboden in vielen Altbauten zum Außenbereich des Hauses. Wer im Dachgeschoss wohnen möchte, muss dieses nicht nur mit einer Küche, einem Badezimmer und einem Wohnzimmer ausstatten, sondern auch für ausreichend Lichteinfall sorgen.

Bei der Auswahl und dem Einbau der Dachfenster spielt die Statik des Gebäudes eine genauso wichtige Rolle wie der Winkel der Dachschräge oder die Berechnung der Mindestlichtfläche der Fenster. Durchschnittliche Maße eines Dachfensters betragen eine Höhe von 78 bis 160 cm sowie eine Breite von 54 bis 164 cm. Wer sich eine Sondergröße für die Fenster wünscht, sollte einen Fensterbauer oder einen Dachdecker in die Planung miteinbeziehen. Auch ein Balkon im Dachgeschoss kann nachträglich einbaut werden. Zu beachten ist allerdings, dass häufig eine Baugenehmigung benötigt wird und bauliche Vorschriften eingehalten werden müssen.

Eine gute Alternative zu einer Dachloggia bietet ein kleiner Dachbalkon oder ein Cabrio-Fenster. Dieses lässt sich ohne Genehmigung einbauen und bietet zusätzlichen Wohnraum und einen Dachaustritt ins Freie. Für einen guten Sicht- und Sonnenschutz im Dachgeschoss sorgen an den Fenstern angebrachte Rollos und Plissees. Eine gute Dachdämmung verhindert die Entstehung von Hitze in den Innenräumen des Dachgeschosses. Damit die von den Bewohnern produzierte Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht zu Schäden an der Bausubstanz führt, ist regelmäßiges Lüften erforderlich. Eine elektronisch gesteuerte Belüftungsanlage unterstützt einen regelmäßigen Luftaustausch und trägt maßgeblich zu einem gesunden Wohnklima bei.

Quelle: bau-welt
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Wer seinen eigenen Strom produzieren möchte und über die Anschaffung einer Solaranlage oder Solarthermie nachdenkt, kann zwischen unterschiedlichen Typen von Solarkollektoren wählen. Der Einsatz eines Flachkollektors eignet sich vor allem dann, wenn das Haus und die Dachfläche einen guten Standort haben und viel Sonneneinwirkung ausgesetzt sind. Steht das Haus eher an einem schattigen, kühleren Ort, können mithilfe von Vakuum-Röhrenkollektoren auch höhere Betriebstemperaturen erreicht werden und das Haus kann mit ausreichend selbstproduziertem Strom oder Wärme versorgt werden.

Flachkollektoren sind nicht nur wegen ihrer preisgünstigen und bewährten Technik die beliebtesten Solarkollektoren in Deutschland, sondern auch aufgrund ihres guten Energieertrags sowie ihrer langen Lebensdauer von bis zu 25 Jahren. Die Kollektoren bestehen aus Glas, welches die Sonnenwärme einfängt und zu einer Aluminium-Absorberfläche leitet. Die in der Absorberfläche enthaltene Wärmeträgerflüssigkeit bringt die Wärme zum Speicher, während eine Dämmschicht vermeidet, dass Wärme verloren geht. Die kompakte Bauform, ihr stabiles, aber leichtes Gehäuse, welches allen Witterungen standhält, sowie eine gute Ökobilanz und gute Leistungswerte machen Solarkollektoren so beliebt.

Eine weitaus teurere Variante stellen Vakuum-Röhrenkollektoren dar. Ihr großer Vorteil ist jedoch, dass sie auch bei einer geringen Sonneneinstrahlung einen hohen Energieertrag garantieren und Wärmeenergie produzieren. In jeder der aus Glas bestehenden Röhren befindet sich ein kreisrunder Absorber in einer Vakuum-Umgebung. Die sich im Absorber befindende Wärmeträgerflüssigkeit fließt zum Brennpunkt eines Halbrund-Spiegels und erreicht mit dieser Funktionsweise höhere Betriebstemperaturen als die von Flachkollektoren. Somit sind Vakuum-Röhrenkollektoren leistungsstärker und eignen sich hervorragend, wenn sie zusätzlich zur Stromproduktion beispielsweise auch als solare Heizungsunterstützung eingesetzt werden sollen.

Quelle: Effizienzhaus Online
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Eine Eigentümerin einer Wohnung in einer Wohneigentümergemeinschaft (WEG) klagt gegen die Eigentümer der Wohnung, die sich direkt unter ihr befindet (AZ V ZR 295/16). Die Klage hat zum Inhalt, dass die beklagten Eigentümer ihre Wohnung an wechselnde Mieter untervermieten und, nach Auslegung der Klägerin, die Nutzung der Wohnung dadurch zweckentfremdet wird. Denn bei den Mietern handelt es sich um sogenannte „Medizintouristen“, die sich in einem nahegelegenen Klinikum in Behandlung befinden. Die Klägerin fordert die Unterlassung der Nutzung der Wohnung als Pensionsbetrieb.

Ein weiterer Grund der Klage ist, dass von den Untermietern Geruchs- und Lärmbelästigungen ausgehen, die, nach Aussagen der Klägerin, Auswirkungen auf ihr Sondereigentum haben. Die Geruchsemissionen entstehen durch die Nutzung von ätherischen Ölen und Weihrauch, die durch die Klima- und Raumluftanlagen sowie offene Fenster in die anderen Wohnungen gelangen. Ebenso gehe aus der Wohnung ein hoher Geräuschpegel hervor – beispielsweise durch das Laufenlassen des Fernsehers. Das Landgericht (LG) und das Oberlandesgericht (OLG) München lehnen die Klage ab. Laut Urteil sei die Klägerin in beiden Punkten nicht klagebefugt. Die Forderung nach Unterlassung der Geräuschs- und Geruchsemissionen durch die Untermieter können weder von der einzelnen Eigentümerin noch von der Eigentümergemeinschaft gefordert oder geltend gemacht werden.

Dies ist nur dann möglich, wenn sich die Belästigungen auf Teile des Gemeinschaftseigentums auswirken. Einzig die Eigentümerin der beklagten Wohnung könnte Unterlassungsansprüche geltend machen, da es sich um ihr Sondereigentum handelt. Hinsichtlich der Unterlassungsklage zur Untervermietung und der Nutzung der Wohnung als Pensionsbetrieb hat die Revisionsklage Aussicht auf Erfolg. Denn der Bundesgerichtshof (BGH) weist das Urteil des OLG teilweise ab und verweist die Prüfung an ebendieses zurück. Denn ein durch Mehrheitsabstimmung getroffener Beschluss der WEG untersagt die Nutzung der Wohnungen als Pensionsbetrieb und damit die direkte Nutzung oder Untervermietung an „Medizin- und Krankenhaustouristen“.

Quelle: OLG/BGH
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Wer ein Mini-Haus, auch Tiny House genannt, selbst bauen möchte, kann sich an zwei unterschiedlichen Baumodellen orientieren. Für Anfänger, die über wenig handwerkliches Wissen und Erfahrung verfügen, bietet sich das Baukastenprinzip an. Dieses Modell hat zudem den Vorteil, dass einige der benötigten Genehmigungen schneller von den Ämtern vergeben werden. Erfahrenere Handwerker, die nach dem Bauplanprinzip bauen, können ihre Vorstellungen gestalterisch so umsetzen, wie sie es sich immer gewünscht haben. Zusätzlich können sie durch die Eigenarbeit Kosten sparen.

Baupläne und Bauanleitungen für Tiny Houses sind im Internet zu finden. Meistens sind diese jedoch nur in englischer Sprache, da sie von amerikanischen Anbietern stammen. Auch sollte geprüft werden, ob sich die Anleitungen lediglich auf den Rohbau des Tiny Houses beziehen oder auch eine Anleitung zum Innenausbau enthalten. Sowohl die benötigten Materialien und Werkzeuge als auch eine detaillierte Anleitung zur Vorgehensweise sollte in den Bauplänen enthalten sein. Doch Vorsicht ist geboten, denn die amerikanischen Bauvorschriften oder die Straßenverkehrsordnung sind nicht ohne Weiteres auf die deutschen Bestimmungen zu übertragen.

In den meisten Fällen benötigt ein Tiny House, trotz seiner kleinen Größe von etwa 8 bis 30 Quadratmetern eine Baugenehmigung. Befindet sich das Tiny House auf einem Anhänger unterliegt es dem Straßenverkehrsrecht und erfordert keine Baugenehmigung. Zu den Kostenfaktoren für ein Tiny House zählen neben den Material- und Baukosten beispielsweise noch Kosten für das Grundstück, die Grunderwerbsteuer sowie ggfs. Kosten für einen Makler, Notar und den Grundbucheintrag. Hinzu kommen Kosten für die Versorgungstechnik und Innenausstattung, sowie weitere Amtskosten wie für die Baugenehmigung oder Grundstücksvermessung.

Quelle: Bauratgeber Deutschland
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Laut der im Juni 2020 erschienenen Studie „Spotlight Gewerbeparks“ von bulwiengesa, einem unabhängigen Analyseunternehmen der Immobilienbranchen und der Initiative Unternehmensimmobilien, stellten Gewerbeparks auch schon vor der „Corona-Krise“ eine begehrte und attraktive Investitionsmöglichkeit dar. In den letzten Jahren wurde sowohl eine steigende Nachfrage nach Gewerbeparks als auch ein steigendes Angebot verzeichnet.

So nimmt die Bautätigkeit von Gewerbeparks von Jahr zu Jahr rapide zu. Während im Jahre 2015 etwa 90.000 Quadratmeter Fläche fertiggestellt wurden, waren es im Jahre 2019 bereits 210.000 Quadratmeter Nutzfläche. Die Herausgeber der Studie gehen davon aus, dass sich die Fertigstellungen und Flächenumsetzungen von Gewerbeparks in Deutschland auch in Zukunft rasant weiterentwickeln werden. Einer der Gründe dafür sind die Entwicklungen im E-Commerce Bereich. Vor allem für Unternehmen aus dem klassischen B-to-C-Bereich sind Gewerbeparks aufgrund ihres Standorts und ihrer flexiblen Nutzungsmöglichkeiten besonders attraktiv.

Von großem Vorteil ist also, dass sich auf nur einem Grundstück Büroflächen und Produktionshallen, sowie die Bereiche Logistik und Service befinden. Unter diesen Bedingungen haben Unternehmen die Möglichkeit kürzere Lieferzeiten zu garantieren und sich den veränderten Produktionsbedingungen anzupassen. Auch die meist stadtnahen Lagen von Gewerbeparks spielen eine wichtige Rolle. So belegen Unternehmen aus der Logistik- und Transportbranche sowie für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, wie beispielsweise der Leichtindustrie, etwa 44 Prozent der Nutzflächen von Gewerbeparks.

Quelle: bulwiengesa
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Wer träumt nicht von großen sonnenlichtdurchfluteten Räumen, die tagsüber Helligkeit garantieren und einen einladenden Blick in die Natur bieten und abends mit einer gut gesetzten Beleuchtung, harmonische Stimmung und Wohlfühlatmosphäre zu genießen? Eine maßgeschneiderten Lichtplanung und ein durchdachtes Lichtkonzept im Haushalt steigern das Wohlbefinden, schützen die Gesundheit und fördern die Produktivität.

Grundsätzlich sind beim Thema Lichtsetzung zwei Beleuchtungsarten zu beachten. Das Grundlicht, auch Arbeitslicht genannt, bildet die Basis der Beleuchtung im Raum. Die Grundbeleuchtung soll eine gleichmäßige Verteilung der Helligkeit bieten und als Orientierung im Dunklen dienen. Mit der Sekundärbeleuchtung, der Hintergrundbeleuchtung und dem Akzentlicht, bekommt die Beleuchtung im Raum eine individuelle Note und kann gezielt so eingesetzt werden, wie es für den Zweck des Raumes und für die Tätigkeiten am effektivsten ist.

So wirkt sich beispielsweise bläuliches Licht mit bis zu 5000 Grad Kelvin positiv auf die Produktivität aus, indem es die Produktion des Hormons Serotonin ankurbelt. Bläuliches Licht eignet sich deshalb gut für das Arbeitszimmer, um Tätigkeiten nachzugehen, die eine gute Konzentration erfordern. Rötliches Licht hingegen, mit etwa 3000 Grad Kelvin wirkt beruhigend und eignet sich gut für das Schlafzimmer oder für gemütliche Couch-Abende. Das digitale Magazin „Das Haus Online“ bietet auf seiner Internetseite zahlreiche Informationen zu der richtigen Lichtsetzung in den unterschiedlichen Räumen im Haushalt. So erfordert eine optimale Lichtsetzung im Wohnzimmer oder Esszimmer andere Eigenschaften als die Beleuchtung auf dem Dachboden, im Flur oder im Außenbereich sowie im Garten.

Quelle: Das Haus Online
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