Seit geraumer Zeit beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB) einen alarmierenden Trend, der im schlimmsten Fall zu einer Gefahr für die neuen Bewohner eines Hauses wird.

Denn immer mehr Bauträger greifen aus Gründen des Kostendrucks auf Subunternehmen zurück, deren Bauarbeiter immer öfter allerdings unzureichend oder gar nicht für diese Tätigkeiten qualifiziert sind. Die Folgen: Pfusch am Bau und spätere, teure Folgekosten für die Behebung dieser Fehler. Die Experten des VPB raten Bauherren daher, die Bauverträge vorab von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen zu lassen. Dieser überprüft dabei auch, ob die beauftragten Subunternehmer in der Handwerksrolle eingetragen sind.
 
Auch wenn der Gesetzgeber die Anforderungen an die Subunternehmer in der Vergangenheit etwas lockerte, sollten vor allem Maurer, Stahlbetonbauer sowie Zimmerleute über die erforderlichen Qualifikationen verfügen. Nur so lassen sich Pfusch am Bau sowie spätere Rechtsstreitigkeiten vermeiden.
 
Quelle: VPB © photodune.net

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Grundstückseigentümer müssen sich auch im eigenen Garten an bestehende Verordnungen und Gesetze halten. Das stellte das Verwaltungsgericht Münster in einem aktuellen Urteil nochmals klar.

Konkret ging es in diesem Fall um einen Besitzer eines Grundstücks, der im Garten Plastiktüten, organische Stoffe, gebrauchtes Mobiliar und anderen Unrat lagerte. Da der Müllberg immer weiter wuchs, informierten die Nachbarn das zuständige Ordnungsamt. Diese stellten bei einer Ortsbegehung fest: der Müll muss weg. Dagegen wehrte sich jedoch der Gartenmüllsammler und der Fall landete schlussendlich vor Gericht.
 
Die Richter am Verwaltungsgericht Münster gaben der Behörde recht (AZ 7 L 1222/16). Durch das Ansammeln von Müll – und insbesondere von organischen Stoffen – werden nicht nur Schädlinge angelockt, sondern es entstehen unter Umständen auch giftige Gase. Zudem verstieß der Umweltsünder gegen bestehende Verordnungen und Gesetze. Das Gericht ordnete daher die Beseitigung des Müllbergs an. 
 
Quelle: Verwaltungsgericht Münster © photodune.net

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Zwei Themen werden in Deutschland seit Monaten eifrig diskutiert: der Wohnraum- sowie der Fachkräftemangel. Abhilfe könnte eine alte Idee schaffen, die vor allem in den Wirtschaftswunderjahren sehr populär war.
 
Zwei Probleme und eine Lösung: Betriebswohnungen in zentraler Innenstadtlage erleben aktuell eine kleine Renaissance. Denn Unternehmen können sie zu günstigen Konditionen neuen Mitarbeitern anbieten, wenn diese in einer neuen Stadt bezahlbaren Wohnraum suchen. Gleichzeitig wird das Unternehmen als Arbeitgeber für den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs interessanter.
Ihren Ursprung haben Betriebswohnungen in der 1960er Jahren. Vor allem große Industriekonzerne wie Mannesmann, Thyssen oder Krupp errichteten für ihre Arbeiter teilweise ganze Viertel mit Betriebswohnungen. In den folgenden Jahrzehnten sank jedoch die Nachfrage nach solchen Wohnungen, da sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Arbeitnehmer an der Immobilie gravierend gewandelt hatten.  

Quelle: Süddeutsche Zeitung
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Nach einer Studie der Deutschen Bank wird sich der rasante Anstieg bei den Immobilienpreisen und Mieten auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Bis 2022, so die Experten, könnte der Aufschwung am Immobilienmarkt noch andauern.
 
Als Gründe für den weiteren Anstieg nennen die Analysten der Studie den boomenden Arbeitsmarkt, die hohe Migration aus dem Ausland, die geringe Anzahl von Neubauwohnungen sowie die niedrigen Zinsen. Als Konsequenz droht nach Einschätzungen der Immobilienexperten die Bildung einer Preisblase am Wohnungsmarkt in Deutschland.
 
Einen weiteren Grund für den anhaltenden Preisanstieg bei Immobilien sehen die Autoren der Studie in der negativen Differenz zwischen Nachfrage und Angebot. Obwohl 2018 insgesamt 300.000 neue Wohnungen entstanden, fehlen immer noch etwa eine Million Wohneinheiten. Erst 2022 sei damit zu rechnen, dass das jährliche Angebot an Wohnungen die Nachfrage übertreffen werde.
 
Quelle: Deutsche Bank © photodune.net

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Da die Preise für Immobilien mittlerweile nicht nur in Großstädten, sondern auch im Umland sowie ländlichen Regionen steigen, werden für viele Menschen Zwangsversteigerungen immer interessanter. Denn sie gelten im Allgemeinen als Schnäppchenbörse. Doch stimmt das überhaupt?
 
Laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) trifft das nur eingeschränkt zu. Denn das Einstiegsgebot bei zwangsversteigerten Immobilien richtet sich in der Regel nach dem Wert vergleichbarer Immobilien in direkter Nachbarschaft. Da sind echte „Immobilienschnäppchen“ eher die Ausnahme, als die Regel. Außerdem haben Käufer keinen gesetzlichen Anspruch darauf, das Haus oder die Wohnung vor der Zwangsversteigerung von innen zu besichtigen. Wer die Immobilie erwerben möchte, muss sich mit einer Besichtigung von außen sowie dem gerichtlichen Gutachten zufriedengeben.
 
Für den Fall, dass der Verkäufer doch einer Besichtigung von innen zustimmt, sollte der Kaufinteressent bei diesem Termin einen Bausachverständigen an seiner Seite haben. Nur der Experte kann schlussendlich eine Empfehlung abgeben, ob der Kaufinteressent an der Zwangsversteigerung teilnehmen sollte. 
Quelle: VPB 
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Eine Allianz führender Dach- sowie Bundesverbände aus Mittelstand, Handwerk, Energie und anderen Bereichen hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, den Förderdeckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unverzüglich zu streichen.
 
Nach Ansicht des Bündnisses sind Solaranlagen auf den Dächern von Wohngebäuden ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Der Förderdeckel werde – so die Befürchtung der Allianz – den weiteren Ausbau von Photovoltaik-Dachanlagen bremsen. Das aktuelle Gesetz aus dem Jahr 2012 sieht vor, dass neue Solarstromanlagen auf Dächern dann nicht mehr gefördert werden sollen, wenn die Marke von 52 Gigawatt installierter Solarstrom-Kapazität erreicht wurde. Laut neuesten Berechnungen soll das bereits 2020 der Fall sein.
 
Was viele Vertreter des Bündnisses besonders ärgert: Die Bundesregierung hatte sich im aktuellen Koalitionsvertrag darauf geeinigt, den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Laut Branchenexperten steht dieses Ziel allerdings im klaren Widerspruch zum Förderdeckel.
 
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft  © photodune.net

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Schuhregal, Kartons oder alte Flaschen: Viele Mieter betrachten den Hausflur oft als verlängerten Arm ihrer Wohnung. Vermieter sehen dieses Verhalten in der Regel gar nicht gern. In einem Fall aus Köln endete die Sache sogar vor dem Landgericht.

Doch was war geschehen? Ein Mieter stellte über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder private Gegenstände in den Hausflur. Obwohl die Vermieterin den Mieter mehrmals schriftlich aufforderte, dies zu unterlassen, änderte dieser sein Verhalten nicht und stellte weiterhin alte Flaschen, Kartons und andere Gegenstände im Hausflur ab, da er glaubte, dass er dazu berechtigt sei. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis. Dagegen klagte der Mieter vor Gericht.

Die zuständigen Richter am Landgericht Köln bestätigten die Kündigung (AZ 10 S 99/16). Nach Ansicht der Juristen habe der Mieter durch sein vertragswidriges Verhalten den Hausfrieden über einen längeren Zeitraum gestört. Zudem habe er – laut Mietvertrag – keine Berechtigung gehabt, Gegenstände in den Hausflur zu stellen. Da der Mieter dies auch nach mehrmaligen schriftlichen Aufforderungen nicht unterlies, sei die Kündigung rechtens.

Quelle: Landgericht Köln
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Laut einer aktuellen Untersuchung des Klimaschutznetzwerks co2online verbrauchen deutsche Haushalte nach wie vor zu viel Strom, weil sie die vorhandenen Sparpotenziale nicht ausreichend ausschöpfen. 

Gemeinsam mit mehreren Forschungsinstituten, Wirtschaftsverbänden und Verbraucherschützern hat das Netzwerk deshalb die Daten von 226.000 Verbrauchern analysiert und auf Basis dieser Daten den deutschen Stromspiegel erstellt. Mit diesem können Verbraucher feststellen, ob sie mehr oder weniger Strom verbrauchen als der bundesdeutsche Durchschnitt. 
 
Auf der eigens dafür eingerichteten Webseite können Verbraucher die Anzahl der Personen im Haushalt sowie den Jahresverbrauch in kWh angeben. Anschließend errechnet die Seite eine sog. „Stromspiegel-Klasse“ – sie reicht von A bis F. Verbraucht beispielsweise ein 2-Personenhaushalt in einer Wohnung 2.800 kWh/Jahr, entspricht das der „Stromspiegel-Klasse C“. Damit liegt der Verbrauch im bundesdeutschen Durchschnitt. Außerdem schlägt die Website passende Stromsparmaßnahmen vor, mit denen beispielsweise ein 2-Personenhaushalt im Jahr etwa 390 Euro einsparen kann. 
 
Quelle: co2online.de © photodune.net

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In deutschen Städten sind Wohnungen und Bauland Mangelware. Doch laut einer neuen Studie der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts könnten 2,3 bis 2,7 Mio. neue Wohnungen dadurch entstehen, indem das Potenzial von Nicht-Wohngebäuden besser genutzt wird.

Konkret untersuchten die Forscher, ob sich die ungenutzten Flächen von Büro- und Geschäftshäusern, einstöckigen Discountern sowie Parkhäusern für neue Wohnungen eignen. Das Ergebnis: Alleine durch Dachaufstockungen von Bürogebäuden könnten 560.000 Wohnungen entstehen und durch die Umnutzung von leerstehenden Büro- sowie Behördengebäuden würden 350.000 neue Wohnungen auf den Immobilienmarkt kommen. Und rund 400.000 neue Wohnungen könnten allein dadurch gebaut werden, indem man die ungenutzten Dachflächen der Discounter nutzt – ohne dabei Abstriche bei der Verkaufsfläche oder den Parkmöglichkeiten zu machen.
 
Und selbst Parkhäuser in den Innenstädten bieten Platz für die dringend benötigten neuen Wohnungen. Dafür müsste das oberste Parkdeck um ein oder zwei Wohngeschosse erweitert werden – so könnten bis zu 20.000 neue Wohneinheiten in bester Innenstadtlage entstehen.
 
Quelle: TU Darmstadt & Pestel-Institut © photodune.net

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Wer an Asthma, gereizten Augen, Kopfschmerzen oder anderen Beschwerden leidet, geht damit in der Regel zum Arzt. Doch nicht immer kann der Mediziner helfen. Denn der untersucht zwar gründlich den Patienten, schaut aber selten über den „Tellerrand“.

Denn laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) lässt die Mehrheit der Ärzte das Wohnumfeld des Betroffenen außer Acht und verhindert so eine umfassende Diagnose. Allein in den Innenräumen von Wohnungen können heute schon über 8.000 chemische Verbindungen nachgewiesen werden – und immer öfter sind einige dieser Verbindungen Auslöser für Beschwerden. Werden Sie vom Experten erkannt, kann die Immobilie zielgerichtet saniert werden, sodass die Beschwerden des Bewohners verschwinden. 
 
Bevor jedoch das Haus oder die Wohnung saniert werden kann, muss der Sachverständige zunächst eine Innenraumanalyse durchführen. Bei dieser Untersuchung prüft der Experte, ob sich in der Immobilie Schadstoffe wie Stäube, Gerüche, Schimmelpilze oder Bakterien befinden. Anhand der Analyse kann dann das Sanierungskonzept erstellt und die Wohnung oder das Haus von den biologischen, chemischen oder physikalischen Schadstoffen befreit werden. 
 
Quelle: VPB © photodune.net

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